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Überschwemmungen in Wismar: Tief "Zeetje" bringt Hochwasser an der Ostsee

Überschwemmungen in Norddeutschland  

Hochwasser, umgerissene Bäume und drei Verletzte

02.01.2019, 14:58 Uhr | dpa

Tief "Zeetje": Sturmflut setzt Wismar unter Wasser (Quelle: Reuters)
Sturmflut setzt Wismar unter Wasser

Eine Sturmflut hat an der Ostseeküste für große Schäden gesorgt. Heftige Sturmböen und hohe Wasserstände sorgten für Überschwemmungen. Bewohner beklagten sich, dass es keine Vorwarnung gegeben habe. (Quelle: t-online.de)

Tief "Zeetje": Eine Sturmflut hat Teile von Wismar unter Wasser gesetzt. (Quelle: t-online.de)


An der Ostseeküste bringt Tief "Zeetje" die erste Sturmflut des Jahres. Die Innenstadt von Wismar steht zum Teil unter Wasser. Auch Lübeck, Flensburg und Kiel sind betroffen.

Hochwasser an der Ostsee und umgerissene Bäume in Norddeutschland: Sturmtief "Zeetje" hat Einsatzkräfte im Norden am Neujahrsabend auf Trab gehalten und an der Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns und Schleswig-Holsteins die erste Sturmflut des neuen Jahres ausgelöst. 

In Wismar führte das Hochwasser zu überschwemmten Straßen am Alten Hafen. Auch niedrig gelegene Straßen in der historischen Innenstadt seien überflutet, sagte ein Stadtsprecher. Das Wasser stehe bis zu 20 Zentimeter hoch. Die Menschen wurden über das Radio aufgefordert, ihre Autos aus den gefährdeten Bereichen wegzufahren, einige Wagen wurden abgeschleppt. Anwohner erhielten Sandsäcke zum Abdichten ihrer Kellerfenster. 

Das Wasser stand am Vormittag in Wismar bei 1,70 bis 1,80 Meter über Normal, sagte der Sprecher. Damit sei die Sturmflut stärker ausgefallen als am Vortag prognostiziert.

Fähren stellen Dienst ein

An anderen Ostsee-Küstenorten stieg das Hochwasser am Morgen um 1,20 Meter über Normal. Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrografie prognostizierte bis zum Mittag an der gesamten Küste Wasserstände von 1,20 bis 1,50 Meter über Normal. In Lübeck und Flensburg standen Autos unter Wasser. In beiden Städten mussten ebenso wie in Kiel überspülte Uferstraßen vorübergehend gesperrt werden, wie die Polizei berichtete. Größere Schäden wurden bis zum Nachmittag nicht gemeldet.

Wellen schlagen auf den Schönberger Strand an der Ostsee.  (Quelle: dpa/Carsten Rehder)Wellen schlagen auf den Schönberger Strand an der Ostsee. (Quelle: Carsten Rehder/dpa)

Die Fährverbindungen der Weißen Flotte in Warnemünde – Hohe Düne und die Verbindung zwischen Rügen und Hiddensee – wurden wegen des Sturmes zeitweise eingestellt. Im Lauf der Nacht auf Mittwoch nahm der Sturm deutlich ab. Windböen gebe es nur noch an den Küsten, hieß es am Vormittag. Die Sturmflutwarnung für die Ostsee werde im Laufe des Tages voraussichtlich aufgehoben, prognostizierte der Deutsche Wetterdienst .

Zugausfälle bei der Bahn

Bei der Bahn in Mecklenburg-Vorpommern sorgte der erste Sturm des Jahres 2019 für Verspätungen und Zugausfälle. Wie ein Bahnsprecher in Berlin sagte, musste die Zugstrecke Wismar-Bad Kleinen seit 4 Uhr wegen Gefahren durch schrägstehende Bäume gesperrt werden. Die Bäume drohten auf die Leitung mit 15.000 Volt Hochspannung zu fallen. Reisende mussten über Stunden auf Busse umsteigen. Die Sperrung sollte gegen Mittag wieder aufgehoben werden.
 

 
In Mecklenburg-Vorpommern prallten Autos gegen umgestürzte Bäume. Dabei wurden drei Autoinsassen verletzt. Sie kamen in Krankenhäuser. Im Westteil des Landes gab es Straßensperrungen wegen gefährlicher Bäume.

In Hamburg musste die Feuerwehr zwei große umgefallene Bäume mit einem Kran von der Straße heben, wie ein Feuerwehrsprecher in der Nacht zu Mittwoch sagte. Sie hatten unter anderem mehrere Autos beschädigt. Zudem holten Einsatzkräfte einen Baum aus einer Stromleitung. An einem achtstöckigen Haus in der Hafencity musste die Feuerwehr ein Baugerüst samt Schutzplane sichern.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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