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Container-Havarie - "MSC Zoe": Niederlande starten Bergung aus der Nordsee

Container-Havarie  

"MSC Zoe": Niederlande starten Bergung aus der Nordsee

11.01.2019, 08:38 Uhr | dpa

Container-Havarie - "MSC Zoe": Niederlande starten Bergung aus der Nordsee. Gut eine Woche nach der Havarie des Containerfrachters beginnt die Bergung der Behälter.

Gut eine Woche nach der Havarie des Containerfrachters beginnt die Bergung der Behälter. Foto: Nlcg-Phcgn/Netherlands Coast Guard. (Quelle: dpa)

Den Haag/Borkum (dpa) - Gut eine Woche nach der Havarie des Frachters "MSC Zoe" in der Nordsee beginnt die Bergung der zahlreichen am Meeresgrund verstreuten Behälter.

Ein erstes niederländisches Bergungsschiff soll heute an der Emsmündung nahe der deutschen Grenze eintreffen und dort zunächst zwei Container bergen. Das sagte ein Sprecher des niederländischen Ministeriums für Infrastruktur und Wasserwirtschaft auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur.

Das Containerschiff hatte auf dem Weg nach Bremerhaven in der Nacht zum 2. Januar nach neuesten Angaben 291 Container verloren, darunter zwei mit gefährlichen Stoffen. Rund 20 waren an den Stränden angespült worden.

Die meisten Behälter im Meer wurden geortet. Insgesamt müssen rund 270 Container vom Boden der Nordsee gehoben werden. Etwa 20 wurden bei Borkum geortet. Die meisten Container liegen auf der sehr stark befahrenen Route für Frachtschiffe. "Das ist wie auf einer Autobahn", sagte Ministeriumssprecher Edwin de Feijter. Daher werde die Bergung auch nicht einfach. "Das wird Wochen, wenn nicht Monate dauern." Die Schweizer Reederei MSC hatte zugesichert, die Kosten zu übernehmen. Für die Bergung würden insgesamt drei Schiffe eingesetzt, sagte de Feijter. Die Experten wollen auch mit Unterwasserkameras arbeiten.

Die "MSC Zoe", mit fast 400 Metern Länge eines der größten Containerschiffe der Welt, hatte in der Nacht zum 2. Januar auf dem Weg nach Bremerhaven nach neuesten Angaben 291 Container verloren. Die meisten liegen auf dem Meeresboden. Rund 20 Container waren aufgebrochen und an den Stränden angespült worden.

Strände waren übersät mit Plastik, Styropor, Schuhen, Spielzeug oder Kühlschränken. Nach Angaben der Reederei wurden inzwischen mehr als 1200 Tonnen Frachtgut eingesammelt. Doch Umweltschützer und Bürgermeister der Inseln fürchten Langzeit-Schäden durch Plastikmüll.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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