Menü Icont-online - Nachrichten für Deutschland
HomePanorama

Tragödie in China: Explosion in Chemiewerk – mindestens 47 Tote


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für einen TextZDF stellt erfolgreiche Sendung einSymbolbild für einen TextHockey: Deutschland ist WeltmeisterSymbolbild für einen TextNorovirus-Symptome bei ErwachsenenSymbolbild für einen TextTausende Ferkel sterben bei FeuerSymbolbild für einen TextPfand für Weinflaschen kommtSymbolbild für einen TextRussische Flüchtlinge gestrandetSymbolbild für einen TextTote Schlangen bei AltkleidercontainerSymbolbild für einen TextKlopp fliegt aus dem PokalSymbolbild für einen TextMann verliert rund 40 BierkistenSymbolbild für einen TextGruppe attackiert MigrantenSymbolbild für einen TextToter in MüllpresseSymbolbild für einen Watson TeaserLindner-Ehefrau reagiert auf TV-PanneSymbolbild für einen TextPer Zug durch Deutschland – jetzt spielen
Anzeige
Loading...
Loading...
Loading...

Explosion in Chemiewerk – mindestens 47 Tote

Von dpa
Aktualisiert am 22.03.2019Lesedauer: 2 Min.
Explosion im Osten Chinas: Ein Brand in einem Chemiepark hat eine tödliche Explosion verursacht.
Explosion im Osten Chinas: Ein Brand in einem Chemiepark hat eine tödliche Explosion verursacht. (Quelle: Reuters-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Am Tag nach dem Unglück in der Stadt Yancheng wird das ganze Ausmaß deutlich: Neben zahlreichen Todesopfern gibt es Hunderte Verletzte. Es ist eines der schwersten Industrieunglücke in China seit Jahren.

Nach einer schweren Explosion in einem Chemiepark in Ostchina ist die Zahl der Opfer deutlich gestiegen: 47 Menschen kamen bei dem Unglück in der Stadt Yancheng in der Provinz Jiangsu ums Leben, 90 Menschen wurden schwer verletzt, von denen sich 32 in einem kritischen Zustand befinden. Das teilte die Lokalregierung von Yancheng am Freitag mit.

Die Druckwelle der Explosion am Donnerstag in einem Chemiepark der Stadt beschädigte auch Hausfassaden in der Umgebung und zerstörte zahlreiche Fenster, wie auf Videoaufnahmen des Unglücks zu erkennen ist. Über 640 Menschen zogen sich nach Behördenangaben Schnittwunden und andere Verletzungen zu und begaben sich zur Behandlung in Krankenhäuser.

Zahlreiche Autos, Wohnhäuser und andere Gebäude seien durch die Wucht der Explosion teilweise noch einige Kilometer entfernt von der Unglücksstelle beschädigt worden. Rettungskräfte brachten Tausende Arbeiter und Bewohner umliegender Dörfer in Sicherheit.

Dunkler Rauch steigt hinter einem zerstörten Gebäude eines Chemieparks auf: Bei der Explosion hat es Dutzende Tote gegeben.
Dunkler Rauch steigt hinter einem zerstörten Gebäude eines Chemieparks auf: Bei der Explosion hat es Dutzende Tote gegeben. (Quelle: Reuters-bilder)

Auslöser war ein Feuer in einer Chemiefabrik

Mehrere Schulen und Kindergärten um die Unglücksstelle blieben am Freitag geschlossen. Behörden testeten die Luft- und Wasserqualität in der Umgebung auf mögliche Belastungen.

Ausgelöst wurde die Explosion durch ein Feuer in einer Chemiefabrik der Firma Jiangsu Tianjiayi, die nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua hauptsächlich Pestizide herstellt und 195 Menschen beschäftigte.

Die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua zitierte Augenzeugen, die von vielen blutverschmierten Menschen sprachen. Auch seien Arbeiter in eingestürzten Fabrikgebäuden eingeschlossen worden.

In China kommt es regelmäßig zu schweren Industrieunfällen

Das Unglück alarmierte auch die oberste Führung in Peking. Präsident Xi Jinping und Ministerpräsident Li Keqiang gaben Anweisungen für die Rettungsarbeiten, teilten die Behörden in Yancheng mit.

Die Explosion erinnert an die bisher größte Katastrophe dieser Art in der nordostchinesischen Millionenmetropole Tianjian. Dort waren im August 2015 bei der gewaltigen Detonation eines Chemielagers im Hafen 173 Menschen getötet worden. Chinas Regierung hatte danach angekündigt, die Chemielager und Fabriken des Landes auf Sicherheitsrisiken prüfen zu wollen.


Trotzdem kommt es noch immer regelmäßig zu schweren Industrieunfällen. Bei der Explosion eines mit Chemikalien beladenen Lastwagens starben im Norden Chinas im vergangenen November mindestens 23 Menschen. Monate davor waren bei einem Feuer in einem Chemiewerk in Ostchina vier Menschen ums Leben gekommen.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingAnzeigen

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Neueste Artikel
Franca Lehfeldt reagiert auf ihren RAF-Versprecher
  • Axel Krüger
Von Hannes Molnár, Axel Krüger
ChinaExplosion
Justiz & Kriminalität




t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagramYouTubeSpotify

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website