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Theologe kritisiert Papst Benedikt und Kardinal scharf

Von dpa, jmt

Aktualisiert am 15.04.2019Lesedauer: 2 Min.
Papst Benedikt XVI. emp├Ârt mit einem Schreiben ├╝ber Missbrauch: Er ignoriere alle Forschungsergebnisse, sagt ein Theologe.
Papst Benedikt XVI. emp├Ârt mit einem Schreiben ├╝ber Missbrauch: Er ignoriere alle Forschungsergebnisse, sagt ein Theologe. (Quelle: /imago-images-bilder)
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Der emeritierte Papst Benedikt XVI. hat eine Haltung: Wenn in der katholischen Kirche Kinder missbraucht wurden, dann wegen der sexuellen Befreiung der 68er-Generation. Sein Schreiben st├Â├čt auf heftigen Widerspruch.

Der Freiburger Fundamentaltheologe Magnus Striet hat dem ehemaligen Papst Benedikt XVI. vorgeworfen, sich ignorant gegen├╝ber neuerer Forschung zu verhalten. Nicht nur in der Politik, sondern auch in der Kirche gebe es Tendenzen, sich ├╝ber wissenschaftliche Untersuchungen hinwegsetzen zu wollen, sagte Prof. Striet. Er bezog sich damit auf das j├╝ngste Schreiben des emeritierten Papstes, in dem dieser die "68er Revolution" als eine Ursache f├╝r den sexuellen Missbrauch von Kindern in der katholischen Kirche anf├╝hrt.

Auch M├╝ller in der Kritik

"Wer meint, international vorgelegte Studien zu missbrauchsbeg├╝nstigenden Faktoren in der katholischen Kirche mit einer Handbewegung vom Tisch wischen zu k├Ânnen und stattdessen mit dem 'alternativen Faktum' aufwartet, die 68er seien es gewesen, ist verdammt nah dran an einem weltweit zu beobachtenden Zeitgeist, der sich alles so zurechtbiegt, wie es der eigenen Agenda entspricht", kritisierte Striet. Dies gelte auch f├╝r den deutschen Kardinal Gerhard Ludwig M├╝ller.

Der hatte die Ansicht vertreten, Benedikt habe mit seinem umstrittenen Schreiben als Einziger etwas Sinnvolles zur Missbrauchsdebatte in der katholischen Kirche beigetragen. "Benedikt hat in seinem Schreiben die Eiterbeule aufgestochen", sagte der deutsche Kardinal. Die Kirche steckt wegen des Skandals um sexuellen Missbrauch durch Geistliche in einer tiefen Krise. Papst Franziskus hatte im Februar die Bisch├Âfe der Welt nach Rom eingeladen, um dar├╝ber zu beraten.


Um die Krise ├╝berwinden zu k├Ânnen, muss sich die Kirche nach Ansicht des katholischen Theologen Striet st├Ąrker den modernen Wissenschaften ├Âffnen: "Wenn man sich in der katholischen Kirche nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil auf der Lehramtsebene entschieden den modernen Human- und Sozialwissenschaften ge├Âffnet h├Ątte, st├╝nde man heute nicht da, wo man jetzt steht."

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