Sie sind hier: Home > Panorama >

Angst vor weiterer Ausbreitung - Masern-Quarantäne in USA: Hunderte in Los Angeles betroffen

Angst vor weiterer Ausbreitung  

Masern-Quarantäne in USA: Hunderte in Los Angeles betroffen

27.04.2019, 13:24 Uhr | dpa

Angst vor weiterer Ausbreitung - Masern-Quarantäne in USA: Hunderte in Los Angeles betroffen. Im Jahr 2014 hatte Trump einen Zusammenhang zwischen Impfungen und Autismus bei Kindern hergestellt - ein bei Impfgegnern verbreiteter Irrglaube.

Im Jahr 2014 hatte Trump einen Zusammenhang zwischen Impfungen und Autismus bei Kindern hergestellt - ein bei Impfgegnern verbreiteter Irrglaube. Foto: Karl-Josef Hildenbrand. (Quelle: dpa)

Los Angeles (dpa) - Wegen einer möglichen Ansteckung mit Masern stehen Hunderte Studenten und Mitarbeiter an zwei US-Universität in Los Angeles unter Quarantäne.

Rund 1000 Menschen seien in den vergangene Tagen aufgefordert worden, zu Hause zu bleiben und den Kontakt mit anderen Menschen zu meiden, weil sie Masern ausgesetzt gewesen sein könnten, schrieben US-Medien unter Berufung auf örtliche Gesundheitsbeamte.

Es handle sich dabei um eine der größten Quarantäne-Anordnung in der Geschichte Kaliforniens, wie die "Los Angeles Times" berichtete. Sie könnte bis zu 21 Tagen andauern, schrieb die "Washington Post". Es sei eine Schutzmaßnahme gegen die Verbreitung der Krankheit, denn die Betroffenen sollen sich zeitgleich mit Erkrankten in einer Bücherei oder bestimmten Klassenräumen aufgehalten haben. In den USA ist die Zahl der Masern-Erkrankungen aktuell auf dem höchsten Stand, seit die Krankheit im Jahr 2000 dort für besiegt erklärt wurde.

Wer unter den Betroffenen an der University of California oder der California State University, beide in Los Angeles, eine Impfung zum Schutz vor Masern nachweisen kann, darf sich wieder frei bewegen, berichten US-Medien weiter. Daher sinke die Zahl der Quarantänefälle kontinuierlich und stand laut "Washington Post" zuletzt bei rund 700.

Angesichts der besorgniserregenden Ausbreitung von Masern hatte US-Präsident Donald Trump am Freitag Eltern zur Impfung ihrer Kinder aufgerufen: "Diese Impfungen sind so wichtig." In der Vergangenheit hatte sich Trump skeptisch zu dem Thema geäußert. Im Jahr 2014 hatte er einen Zusammenhang zwischen Impfungen und Autismus bei Kindern hergestellt - ein bei Impfgegnern verbreiteter Irrglaube. Vor kurzem hatte die US-Gesundheitsbehörde Rekordzahl von Masern-Fällen gemeldet, nämlich 695 Krankheitsfälle landesweit.

Masern-Viren kann man sich über Speicheltröpfchen in der Luft einfangen. Einige Tage danach breitet sich ein Ausschlag über den ganzen Körper aus. Etwa jeder zehnte Patient hat Komplikationen, beispielsweise Mittelohr- oder Lungenentzündungen. Je älter der Infizierte ist, desto gefährlicher wird die Krankheit. Selten kommt es auch zu Gehirnentzündungen, die tödlich enden können.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
HUAWEI Mate20 Pro für 9,95 € im Tarif MagentaMobil M
zur Telekom
Anzeige
Erstellen Sie jetzt 250 Visiten- karten schon ab 11,99 €
von vistaprint.de
myToysbonprix.deOTTOUlla Popkenamazon.deLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal