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Chile: Sechs Touristen sterben an Kohlenmonoxidvergiftung in Airbnb-Wohnung

Kohlenmonoxidvergiftung  

Chile: Sechs Touristen sterben in Airbnb-Wohnung

24.05.2019, 06:49 Uhr | AFP

Chile: Sechs Touristen sterben an Kohlenmonoxidvergiftung in Airbnb-Wohnung. Blick auf das Gebäude, in dem sechs Touristen tot entdeckt wurden:  Die Feuerwehr maß in der Wohnung eine erhöhte Konzentration von Kohlenmonoxid.  (Quelle: Sebastian Brogca/Agencia Uno/dpa)

Blick auf das Gebäude, in dem sechs Touristen tot entdeckt wurden: Die Feuerwehr maß in der Wohnung eine erhöhte Konzentration von Kohlenmonoxid. (Quelle: Sebastian Brogca/Agencia Uno/dpa)

Tragisches Unglück in Chile: In einer Airbnb-Wohnung sind vier Erwachsene und zwei Kinder einer Familie aus Brasilien gestorben. Nach ersten Erkenntnissen funktionierte eine Gasheizung nicht richtig.

Sechs Touristen sind in einer Ferienwohnung des Anbieters Airbnb in Chile an einer Kohlenmonoxidvergiftung gestorben. Die vier Erwachsenen und zwei Kinder einer Familie aus dem Süden Brasiliens hielten sich seit der vergangenen Woche in der Hauptstadt Santiago de Chile auf und hatten am Mittwochnachmittag die Behörden alarmiert, weil sie das Gefühl hatten, dass in der Wohnung etwas nicht in Ordnung war.

Ein Vertreter des brasilianischen Konsulats und der Polizei entdeckten dann die Leichen der sechs Urlauber. Der Strom- und Gasversorger SEC nahm Ermittlungen auf und erklärte, das betroffene Gebäude habe kein Siegel zum Beweis dafür gehabt, dass die Gas-Installationen ordnungsgemäß gewartet seien. Nach ersten Erkenntnissen habe eine Gasheizung in der Wohnung nicht richtig funktioniert.



Airbnb erklärte, es liege in der Verantwortung der jeweiligen Vermieter dafür zu sorgen, dass alle örtlichen Gesetze und Regeln eingehalten würden. Die Vermittlungsplattform für Ferienwohnungen unterhalte zudem ein Programm, bei dem Rauch- und Kohlenmonoxidmelder auf Wunsch an die Besitzer der Wohnungen verteilt würden. Kunden würden darüber informiert, ob derartige Geräte installiert seien.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur afp

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