Menü Icont-online - Nachrichten für Deutschland
HomePanorama

Fahrlässige Tötung: Ein Jahr Haft auf Bewährung nach Explosion bei BASF


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für einen TextRBB-Mitarbeiter treten in StreikSymbolbild für einen TextDschungel: Nächster Star ist rausSymbolbild für einen TextHeftiger Wutausbruch im DschungelSymbolbild für einen TextDAZN-Kommentator (24) ist totSymbolbild für einen TextTrump trickst bei GolfturnierSymbolbild für einen TextLive im TV: Rockstar beschimpft RegierungSymbolbild für einen TextFeuer: Großeinsatz in Kölner HochhausSymbolbild für ein VideoJetzt kommt die WetterwendeSymbolbild für einen TextTumulte bei Debatte um AsylunterkunftSymbolbild für einen Text14-jährige Ukrainerin vermisstSymbolbild für einen TextBrauerei muss nach 130 Jahren schließenSymbolbild für einen Watson TeaserLucas Cordalis: Fans mit bösem VerdachtSymbolbild für einen TextSpielen Sie das Spiel der Könige
Anzeige
Loading...
Loading...
Loading...

Ein Jahr Haft auf Bewährung nach Explosion bei BASF

Von dpa
27.08.2019Lesedauer: 2 Min.
Im Prozess um das BASF-Explosionsunglück mit fünf Toten ist der Angeklagte zu einem Jahr Haft auf Bewährung verurteilt worden.
Im Prozess um das BASF-Explosionsunglück mit fünf Toten ist der Angeklagte zu einem Jahr Haft auf Bewährung verurteilt worden. (Quelle: Einsatzreport Südhessen./dpa)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Frankenthal (dpa) - Knapp drei Jahre nach einem schweren Explosionsunglück auf dem Gelände des Chemiekonzerns BASF in Ludwigshafen ist der Angeklagte zu einem Jahr Haft auf Bewährung verurteilt worden.

Das Landgericht Frankenthal (Rheinland-Pfalz) sah es am Dienstag als erwiesen an, dass der 63 Jahre alte Mann bei Reparaturarbeiten im Oktober 2016 eine falsche Leitung angeschnitten hatte. Es kam zu einer verheerenden Explosion, bei der fünf Menschen starben und 44 weitere verletzt wurden. Unter den Toten waren vier Mitarbeiter der Werksfeuerwehr.

Die Staatsanwaltschaft ging in ihrer Anklageschrift davon aus, dass der Angeklagte am Unglückstag eine Art Blackout hatte. Der 63 Jahre alte Mann aus Bosnien-Herzegowina sagte vor Gericht, keinerlei Erinnerung zu haben, nicht einmal daran, dass er selbst in Flammen gestanden hatte. "Das war der schwerste Tag in meinem Leben. Das hat mein Leben kaputt gemacht", erklärte er.

Verurteilt wurde der Angeklagte unter anderem wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Körperverletzung. Das Gericht entsprach in seinem Strafmaß der Forderung der Staatsanwaltschaft. Diese hatte eine Freiheitsstrafe von einem Jahr verlangt, die auch zur Bewährung ausgesetzt werden könne. Der Verteidiger des 63-Jährigen hatte dagegen einen Freispruch oder im Falle einer Verurteilung eine Bewährungsstrafe von maximal sechs Monaten gefordert.

Die Nebenkläger hielten diese Strafen dagegen nicht für hoch genug. Sie beantragten zweieinhalb Jahre Haft. Thema in dem Prozess war auch eine mögliche Mitverantwortung von BASF wegen unzureichender Sicherheitsmaßnahmen.

Seit dem 5. Februar war das Unglück vor dem Landgericht strafrechtlich aufgearbeitet worden. Nach Angaben von Gerichtssprecher Christian Bruns sagten 28 Zeugen in dem Verfahren aus, neun Sachverständige wurden befragt.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingAnzeigen

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Neueste Artikel
"Putins 'Super-Panzer' könnte eine Luftnummer sein"
  • Marc von Lüpke-Schwarz
Von Marc von Lüpke
BASFExplosionLudwigshafen
Justiz & Kriminalität




t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagramYouTubeSpotify

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website