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Kongo: Mindestens 25 Tote bei Flugzeugabsturz

Fluglinie auf schwarzer Liste  

Mindestens 25 Tote bei Absturz im Kongo

24.11.2019, 18:47 Uhr | dpa

Kongo: Mindestens 25 Tote bei Flugzeugabsturz. Abgestürztes Flugzeug: Anwohner betrachten die Stelle, an der das Flugzeug auf ein Wohngebiet abgestürzt ist. (Quelle: AP/dpa)

Abgestürztes Flugzeug: Anwohner betrachten die Stelle, an der das Flugzeug auf ein Wohngebiet abgestürzt ist. (Quelle: AP/dpa)

Bei einem Flugzeugabsturz in der Demokratischen Republik Kongo sind mindestens 25 Menschen ums Leben gekommen. Die Airline Busy Bee Congo, die das Flugzeug betrieb, steht auf einer schwarzen Liste der EU.

Ein altes Propellerflugzeug deutscher Produktion ist beim Start im Kongo auf ein Haus gestürzt – mindestens 25 Menschen starben dabei nach Angaben lokaler Behörden. An Bord der Maschine waren 17 Passagiere und zwei Besatzungsmitglieder, wie das Büro des Provinzgouverneurs von Nord-Kivu mitteilte. Sie alle seien ums Leben gekommen, als die Dornier 228 kurz nach dem Start in der Stadt Goma am Sonntag auf ein Haus fiel. In diesem Haus starben weitere sechs Menschen bei dem Unglück, wie die Gesundheitsbehörden mitteilten.

Zwei weitere Menschen wurden den Angaben zufolge schwer verletzt. Zunächst war von 17 Todesopfern die Rede gewesen. Die Ursache für den Absturz der Maschine, die von zwei Propellern angetrieben wird, war zunächst unklar. Die Maschine der Fluggesellschaft Busy Bee Congo habe Probleme beim Abflug gehabt, hieß es lediglich.

Airline darf nicht in der EU landen

Nach Angaben des Fachdienstes Aviation Savety Network war das im bayerischen Oberpfaffenhofen gebaute Flugzeug vor mehr als 35 Jahren in Dienst gestellt worden. Die Maschine erlitt einen Totalschaden.
 

 
Viele afrikanische Airlines dürfen in der Europäischen Union nicht starten und landen, weil sie die in Europa geforderten Sicherheitsstandards nicht erfüllen. Auch die Fluggesellschaft Busy Bee Congo, deren Maschine am Sonntag in Goma abstürzte, steht auf dieser Schwarzen Liste der EU.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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