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Stahnsdorf bei Potsdam: Weltkriegsbombe gesprengt – Häuser beschädigt

500-Kilo-Bombe geht hoch  

Blindgänger in Stahnsdorf gesprengt – Häuser beschädigt

09.02.2020, 13:10 Uhr | rew, t-online.de

Stahnsdorf bei Potsdam: Weltkriegsbombe gesprengt – Häuser beschädigt. Der Bombenkrater, nachdem hier eine 500 Kilogramm schwere Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gesprengt wurde: Mehrere Fensterscheiben gingen bei der Detonation zu Bruch. (Quelle: dpa/Julian Stähle)

Der Bombenkrater, nachdem hier eine 500 Kilogramm schwere Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gesprengt wurde: Mehrere Fensterscheiben gingen bei der Detonation zu Bruch. (Quelle: Julian Stähle/dpa)

In Brandenburg haben Experten eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gesprengt. Dabei kamen mehrere Häuser zu Schaden. Einige von ihnen sind nun unbewohnbar.

In Stahnsdorf in Brandenburg nahe Potsdam sind mehrere Häuser bei der Sprengung eines Blindgängers aus dem Zweiten Weltkrieg beschädigt worden. Wie die Feuerwehr dem Nachrichtensender "rbb" zufolge mitteilte, seien einige der Gebäude in Folge der Detonation für unbewohnbar erklärt worden.

Wie der "rbb" berichtete, war die Weltkriegsbombe am Freitagnachmittag bei Bauarbeiten in der Nähe einer Gasdruckleitung entdeckt worden. Sprengmeister Mike Schwitzke vom Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Brandenburg erklärte dem "rbb", die Bombe habe sich in einem schlechten Zustand befunden. Der Zünder sei so stark verkrustet gewesen, dass es nicht möglich gewesen sei, sie zu entschärfen. Die Gasdruckleitung wurde für die Sprengung stilltgelegt.

"Diese Bombe ist mit 500 Kilo doppelt so groß, wie die Bomben, die wir sonst in Potsdam haben. Dementsprechend ist auch eine sehr große Sprengstoffmenge in der Bombenhülle", sagte Schwitzke dem "rbb".

Tausende Menschen mussten in Notunterkünfte umziehen

Wegen der Sprengung hatten rund 3.200 Menschen ihre Wohnungen verlassen müssen, berichtete der "rbb". Sie seien für die Nacht im Rathaus und in einer Sporthalle einquartiert worden.

Die Sprengung der Bombe zog sich dem Bericht zufolge über mehrere Stunden hin. Gegen Mitternacht waren alle Personen aus dem Sperrkreis evakuiert, um halb vier morgens explodierte dann die Bombe. Wie viele Häuser und Bewohner von den Schäden betroffen sind, sagte ein Feuerwehrsprecher dem "rbb" zunächst nicht.

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