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Templin: Ein Toter und viele Verletzte bei Brand in Pflegeheim

Ermittlungen in Templin  

Ein Toter und viele Verletzte bei Brand in Pflegeheim

11.07.2020, 22:29 Uhr | dpa

Templin: Ein Toter und viele Verletzte bei Brand in Pflegeheim. Feuerwehrfahrzeuge vor dem Pflegeheim in Templin: Der Dachstuhl geriet aus bislang ungeklärter Ursache gegen 16:50 Uhr in Brand. (Quelle: dpa/Christian Pörschmann)

Feuerwehrfahrzeuge vor dem Pflegeheim in Templin: Der Dachstuhl geriet aus bislang ungeklärter Ursache gegen 16:50 Uhr in Brand. (Quelle: Christian Pörschmann/dpa)

Im brandenburgischen Templin hat der Dachstuhl eines Heims für betreutes Wohnen Feuer gefangen, eine Person wurde tot geborgen. Wie es zu dem Brand kam, ist bislang unklar.

Bei einem Brand in einem Heim für betreutes Wohnen in Templin in Brandenburg ist ein Mann ums Leben gekommen. Drei Bewohner und drei Feuerwehrleute wurden mit schweren Verletzungen in Krankenhäuser gebracht, wie ein Sprecher der Polizei sagte.

Der Brand sei gegen 16.50 Uhr im Dachstuhl ausgebrochen, die Ursache sei noch unklar. 108 Bewohner wurden in Sicherheit gebracht und verbringen den Angaben zufolge die Nacht auf Sonntag in anderen Unterkünften. Bei dem Brand waren weithin sichtbare schwarze Rauchschwaden zu sehen. Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot vor Ort. Ein Mann konnte nicht mehr gerettet werden.

Bewohner gehen zu Angehörigen oder in Hotels

Die Anlage für betreutes Wohnen des Deutschen Roten Kreuzes besteht aus mehreren Gebäuden, in einem vierstöckigen Komplex brach das Feuer aus. Alle Bewohner mussten das Haus verlassen. Teils seien sie von Angehörigen abgeholt worden, teils für die Nacht in einer Seniorenresidenz oder Hotels untergekommen, so ein Polizeisprecher.

"Am Sonntag werden wir auch einen ersten Überblick haben, inwieweit über die Unterbringung hinaus weitere Hilfe notwendig sein wird", sagte Bürgermeister Detlef Tabbert dem "Nordkurier" (online). Der Brand war am späten Samstagabend gelöscht. Die Feuerwehr bekämpfte aber noch Glutnester.

Das Polizeipräsidium des Landes Brandenburg hat eine Auskunftsstelle eingerichtet, bei der Bürger sich über den Verbleib möglicherweise betroffener Angehöriger informieren können – unter der Telefonnummer 0331/505950.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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