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Wetter in Deutschland: Rekord-Wintereinbruch in den Alpen – erste Schneefälle

Erste Schneefälle  

Rekord-Wintereinbruch in den Alpen

26.09.2020, 14:00 Uhr | dpa, ds

Temperatursturz in Bayern: Schnee erfreut Wanderer im Wettersteingebirge

Ein Wetterumschwung hat in hohen Lagen Bayerns für einen Wintereinbruch gesorgt. Bilder von einer Bergstation am Osterfeldkopf im Wettersteingebirge zeigt eingeschneite Gipfel. (Quelle: t-online/dpa)

Wintereinbruch: Aufnahmen aus den bayerischen Bergen zeigen den heftigen Wetterumschwung – so manchen Wanderer freut's. (Quelle: t-online/dpa)


Erster Schnee in den Alpen – und auch in Deutschland wird es bereits winterlich. Nachdem letzte Woche noch der Spätsommer herrschte, gab es nun einen richtigen Temperatursturz. 

Ein Kälteeinbruch und Niederschläge haben in Österreich und der Schweiz stellenweise zu einem frühen Wintereinbruch geführt – auch in Deutschland fielen die ersten Schneeflocken, wie etwa die Aufnahmen aus dem Wettersteingebirge zeigen.

Im Schweizer Montana im Wallis fielen 25 Zentimeter Schnee – ein Rekord, wie der Wetterdienst SRF Meteo am Samstag zusammen mit dem Foto eines Schneemanns twitterte. In Davos in Graubünden seien es 26 Zentimeter Schnee gewesen. Viele Straßen in den Bergen waren schneebedeckt und mehrere Pässe deshalb gesperrt, darunter der Große Sankt Bernhard-Pass auf 2.469 Meter, wo am vergangenen Wochenende noch 18 Grad gemessen wurden.
 

 
Auch in Sachsen und im Süden Deutschlands kam es zu ersten Schneefällen. etwa auf dem 1.215 Meter hohen Fichtelberg im Erzgebirge. Auf dem relativ warmen Boden und bei einer Lufttemperatur von 0,5 Grad blieb laut Deutscher Wetterdienst allerdings zunächst nur wenig Schnee auf Sachsens höchstem Berg liegen. Auch auf dem Feldberg im Schwarzwald und in Garmisch-Partenkirchen in Bayern. Von langer Dauer ist die Winterlandschaft aber nicht: Die dünne Schneeschicht soll spätestens am Sonntag wieder schmelzen.

Als etwas beständiger dürfte sich die weiße Pracht auf Deutschlands höchstem Berg erweisen. "Auf der Zugspitze gab es in den letzten 24 Stunden etwa 55 Zentimeter Neuschnee", hieß es vom Wetterdienst. Damit liegen auf dem Berg (2.962 Meter) den Angaben zufolge etwa 70 Zentimeter Schnee.
 

 
In Österreich reichte der Schnee am Samstag bis in viele Täler. Bei der Wetterstation Bischofshofen auf 550 Metern Höhe seien zwei Zentimeter Neuschnee gemessen worden, berichtete die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG). In Warth am Arlberg seien es auf 1.487 Metern 25 Zentimeter Schnee gewesen. Am Feuerkogel im Salzkammergut auf 1.618 Metern waren es 30 Zentimeter. Schnee auf 1.000 Metern oder tiefer Ende September habe es zuletzt 2011 gegeben, sagte ein ZAMG-Klimatologe.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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