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Corona in Deutschland: Neuer Schwellenwert zeigt drastischen Trend

Corona-Infektionen in Deutschland  

Hier steigen die Zahlen sprunghaft – neuer Wert zeigt drastischen Trend

Von Martin Trotz, Arno Wölk, Laura Stresing

28.11.2020, 00:18 Uhr
Corona in den Landkreisen: Neuer Schwellenwert liefert drastischen Befund

Der Lockdown in Deutschland wird verlängert, zudem gilt ein zusätzlicher Schwellenwert für Kreise und Städte. Das Risiko-Radar von t-online zeigt weitere alarmierende Entwicklungen. (Quelle: t-online)

Corona in Deutschland: Welchen alarmierenden Befund der neue Schwellenwert liefert und wo die Corona-Fallzahlen sprunghaft in die Höhe schießen. (Quelle: t-online)


Der Lockdown in Deutschland wird verlängert, weil sich die Corona-Fallzahlen auf einem Dauerhoch befinden. Im Video werden beunruhigende Trends und positive Ausnahmen sichtbar.

Anfang November ist der Wellenbrecher-Lockdown in Deutschland in Kraft getreten. Damit wollte die Bundesregierung den exponentiellen Anstieg an Infektionszahlen der Corona-Pandemie in den Griff bekommen. Zumindest das hat geklappt. Die Politik hat auf die hohen Corona-Zahlen reagiert und einen weiteren Schwellenwert von 200 Sieben-Tages-Inzidenzen eingeführt. t-online zeigt im Video die Entwicklung der Neuinfektionen in den deutschen Landkreisen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Das Ergebnis: Die aktuelle Lage ist akut, der neue Schwellenwert wird massenhaft überschritten, den alten von 50 Neuinfektionen unterschreiten kaum noch Landkreise.

Erklärungen zur 7-Tage-Inzidenz

Die 7-Tage-Inzidenz wurde eingeführt, um aktuelle Hotspots in der Coronavirus-Epidemie identifizieren und mögliche Risiken für die Bevölkerung besser bewerten zu können. Im Gegensatz zu der Gesamtzahl der labordiagnostisch bestätigten Fälle gibt der Wert eher das aktuelle Infektionsgeschehen wieder. Trotzdem muss man davon ausgehen, dass nicht alle Fälle erkannt werden. Außerdem gibt es einen Meldeverzug, der dazu führt, dass generell eher zu niedrige Fallzahlen gemeldet werden. Ob Gegenmaßnahmen wirksam sind, lässt sich erst nach etwa zwei Wochen aus den Meldedaten ablesen. 

Für die 7-Tage-Inzidenz wird die Zahl der Neuinfektionen ins Verhältnis zur Bevölkerung gesetzt. Das ist wichtig, da bei der Betrachtung der absoluten Zahlen vor allem die Hotspots in den Großstädten auffallen würden, nicht aber in kleineren Gemeinden mit wenigen Einwohnern. Durch die Berechnung von 7-Tages-Intervallen werden zudem statistische Schwankungen durch Wochenend- und Feiertage zumindest teilweise aufgefangen.

Wie sich die Infektionszahlen in den deutschen Landkreisen in den letzten zehn Tagen entwickelt haben und wie die Anstiege in den Hotspots verlaufen, sehen Sie in der Video-Animation oben. Sie finden den Beitrag auch hier.

Verwendete Quellen:
  • Mit Daten des Robert Koch-Instituts

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