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Wetter: Schnee und Eisregen stoppen Fernverkehr in Norddeutschland

Mehrere Orte abgschnitten  

Schnee und Eisregen stoppen Fernverkehr in Norddeutschland

30.01.2021, 06:30 Uhr | dpa

Wetter: Schnee und Eisregen stoppen Fernverkehr in Norddeutschland. Ein ICE auf einer verschneiten Bahnstrecke: Im Norden hat der Wintereinbruch für Chaos auf den Schienen gesorgt. (Quelle: imago images)

Ein ICE auf einer verschneiten Bahnstrecke: Im Norden hat der Wintereinbruch für Chaos auf den Schienen gesorgt. (Quelle: imago images)

Der Wintereinbruch im Norden Deutschlands sorgt für große Probleme auf den Bahnstrecken. Mehrere Orte sind mit dem Fernverkehr nicht mehr erreichbar – und Besserung ist zunächst nicht in Sicht. 

Der Fernverkehr der Deutschen Bahn ist in der Nacht zu Samstag wegen witterungsbedingter Störungen in weiten Teilen Norddeutschlands stark beeinträchtigt worden. Mehrere Orte seien voraussichtlich bis in die frühen Morgenstunden nicht mit dem Fernverkehr erreichbar, darunter Bremen, Kiel, Lübeck und Westerland, teilte die Deutsche Bahn mit. Bei der Suche nach konkreten Reiseverbindungen werden unter anderem Weichenstörungen wegen Schnee und Eis im Raum Hannover und Hamburg angegeben.

Auf mehreren Strecken musste der Fernverkehr demnach komplett eingestellt werden: Hannover-Bremen, Hamburg-Bremen sowie Hamburg-Hannover. Kurz vor Mitternacht hieß es dann, diese Störung sei beendet, der Fernverkehr sei am Samstag wieder ohne Einschränkungen möglich.

Zwischen Hannover und Frankfurt/Main waren die Reisemöglichkeiten mit dem Fernverkehr den Angaben zufolge am Freitagabend stark eingeschränkt.

Auch Samstag kaum Besserung in Sicht

Zuvor hatte der private Bahnbetreiber Metronom mitgeteilt, dass er wegen schwieriger winterlicher Witterungsbedingungen am Freitagabend seinen Zugverkehr in Niedersachsen komplett einstellt. "Eisregen und Schnee haben große Teile der Eisenbahnstrecken in Niedersachsen lahmgelegt. Dies betrifft auch metronom, enno und erixx", teilte das Unternehmen in Uelzen mit.

"Für den Samstagmorgen erwarten wir weiterhin starke Beeinträchtigungen auf den Strecken, sofern die Weichen über Nacht nicht repariert werden können", hieß es später von Metronom. "Bitte vermeiden Sie wenn möglich auch morgen früh Fahrten, oder informieren sich in der elektronischen Fahrplanauskunft."

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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