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Wetter in Deutschland: Experten warnen vor "enormen" Regenmengen

Unwettergefahr bleibt hoch  

Wetterdienst warnt vor "enormen" Regenmengen

06.06.2021, 13:36 Uhr | dpa

Unwetter im Westen Deutschlands halten Einsatzkräfte in Atem

Vor allem in Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Hessen hat es am Freitagabend gestürmt, geblitzt und sehr viel geregnet. Mindestens ein Mensch starb, ein Kind erlitt nach einem Blitzeinschlag schwerste Verletzungen.

Hennef / Nordrhein-Westfalen: Hier kämpfte die Feuerwehr schon am Freitagabend gegen Kellerüberschwemmungen durch den Starkregen an. (Quelle: dpa)


Die einen Landesteile freuen sich über Hochsommer, andere kämpfen mit Regenmassen. Auch am Sonntag warnt der DWD wieder vor Extremwetter.

Die Gewittergefahr ist noch nicht gebannt. "Die feuchte, schwüle und gewittrige Luftmasse hält uns auch in den nächsten Tagen weiter in Atem", berichtete der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach. Schon am Sonntag muss wieder mit Unwettern durch Gewitter mit teils heftigem Starkregen gerechnet werden. Dabei verlagert sich der Schwerpunkt aber südwärts. Besonders betroffen sind laut DWD Teile von Thüringen, Westsachsen und Bayern.

Im Video oben oder hier sehen Sie, wo die Unwetter am Wochenende bereits großen Schaden anrichteten.

Am Nachmittag könnten erneut "enorme Mengen" von etwa 50 Litern pro Quadratmeter innerhalb kurzer Zeit fallen. "Das alles spielt sich aber auch wie schon in den letzten Tagen auf örtlich sehr kleinem Raum ab. Dabei lässt sich im Vorfeld kaum eingrenzen, welche Orte konkret betroffen sein werden." Auch in anderen Gebieten könne es Gewitter geben, die fielen aber nicht ganz so kräftig aus.
 

 
In den nächsten Tagen geht es laut DWD so weiter: Immer wieder muss mit Schauern, Gewittern und Unwetter gerechnet werden, am Montag wohl vor allem in einem Gebiet von Franken über Schwaben bis zum Alpenrand. Auch der Trend für die folgenden Tage zeigt kaum eine Veränderung. Ein Problem: Je länger diese Wetterperiode andauert, desto weniger lässt sich die Gewitteraktivität räumlich eingrenzen.

"Grund für dieses Dilemma ist die großräumige Druckverteilung, die sich zurzeit sehr homogen darstellt und sich kaum verändert", erklärte Felix Dietzsch aus der Wettervorhersagezentrale. "Dementsprechend ist kaum Bewegung in der Atmosphäre vorhanden, und die schwüle Luftmasse kann mehr oder weniger vor sich hin brodeln. Ähnlich den Blasen in einem Kochtopf mit Wasser bleibt es damit dem Zufall überlassen, an welchen Orten sich die Gewitter dann bilden."

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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