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Unwetter fegen über mehrere Bundesländer weg – Feuerwehr im Dauereinsatz

Von dpa
Aktualisiert am 05.07.2021Lesedauer: 2 Min.
Überflutete Straßen in Fröndenberg: In dem Ort gingen mehr als 260 Notrufe bei der Feuerwehr ein.
Überflutete Straßen in Fröndenberg: In dem Ort gingen mehr als 260 Notrufe bei der Feuerwehr ein. (Quelle: Kreispolizei Unna/dpa-bilder)
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Schwere Unwetter haben in mehreren Bundesländern zu überfluteten Straßen geführt – spätestens ab Dienstag könnte es nochmal richtig ungemütlich werden.

Über Nordrhein-Westfalen sind am Sonntag zum Teil heftige Gewitter hinweggezogen. Vor allem im Ruhrgebiet waren die Feuerwehren mancherorts im Dauereinsatz. In Fröndenberg bei Unna wurde die Feuerwehr nach Angaben einer Sprecherin 260 Mal alarmiert: "Straßen sind überflutet, Keller vollgelaufen, Autos wurden weggespült." Auch im Raum Dortmund kam es durch Starkregen zu Überflutungen auf Straßen, Keller und Gullys liefen voll. Durch einen Blitzeinschlag geriet dort der Dachstuhl eines Hauses in Brand.

Auf Bahnstrecken gab es ebenfalls erhebliche Beeinträchtigungen, wie die Deutsche Bahn twitterte. Betroffen waren unter anderem die Fernzüge zwischen Münster und Dortmund, die teils umgeleitet werden mussten und dadurch Verspätungen anhäuften.

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Auch in Baden-Württemberg wurde der Ort Karlsbad (Kreis Karlsruhe) schon am Sonntagmittag überschwemmt. Das Wasser stand bis zu 70 Zentimeter hoch, zahlreiche Keller wurden überflutet. Die Feuerwehr sprach von etwa 70 Einsatzstellen im Ort. Auch ein Kindergarten stand bis zum Erdgeschoss unter Wasser.

Vollgelaufener Keller in Karlsbad: In dem Ort stand das Wasser bis zu 70 Zentimeter hoch auf der Straße.
Vollgelaufener Keller in Karlsbad: In dem Ort stand das Wasser bis zu 70 Zentimeter hoch auf der Straße. (Quelle: Fabian Geier/dpa-bilder)

Zu Beginn der Woche muss in Teilen Deutschlands erneut mit Unwettern gerechnet werden. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnet damit, dass von Schleswig-Holstein bis nach Sachsen Schauer und Gewitter niedergehen, auch drohe Starkregen.

Südlich der Donau könnten die Menschen indes mit längeren sonnigen Abschnitten bei Höchsttemperaturen von 21 Grad bis 26 Grad rechnen. Kühler bleibe es mit 18 Grad an der Nordsee und in höheren Mittelgebirgen. In der Nacht zum Dienstag klingen demzufolge Schauer und Gewitter ab. Obwohl im Laufe der Nacht von der Nordsee bis zum Saarland Wolken aufziehen, bleibe es trocken bei Tiefstwerten zwischen 17 und 11 Grad.

Kräftige Gewitter und hohe Temperaturen

Am Dienstag dürften den Meteorologen zufolge dann dichte Wolkenfelder von West nach Ost ziehen. Daher müsse in Teilen der Republik mit schauerartigen Regenfällen sowie mit kräftigen Gewittern bei Temperaturen zwischen 25 und 29 Grad gerechnet werden.

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Doch es gibt auch Regionen, in denen die Wetterlage angenehmer ist: "Im äußersten Osten und Südosten, von Usedom über das Erzgebirge bis nach Südostbayern, bis zum Abend noch trocken und zuvor nochmals viel Sonnenschein", heißt es. Im Laufe des Tages lockert sich die Bewölkung auch im Nordwesten und Westen wieder auf.

"Gewittrige Starkregenfälle" in der Nacht zum Mittwoch

Regen fällt dem DWD zufolge in der Nacht zum Mittwoch vor allem im Osten, im Süden und in Teilen der Mitte. Dort bestehe Unwettergefahr durch heftige und teils "gewittrige Starkregenfälle". Im Norden und im Westen bleibe es bei auflockernder Bewölkung meist trocken. Die Temperaturen fallen auf Werte zwischen 18 Grad im Osten und 9 Grad im westlichen Bergland.

Tagsüber beruhige sich das Wetter. Im Westen und im Nordwesten zeige sich die Sonne, meist bleibe es trocken. Vom Nordosten über die östliche Mitte bis nach Baden-Württemberg und Bayern dürfte es regnen, mit einzelnen Gewitter muss dem Wetterdienst zufolge gerechnet werden. Höchstwerte liegen demnach zwischen 22 und 27 Grad. "In der Nacht zum Donnerstag im Süden und Teilen der Mitte weitere, teils kräftige und gewittrige Regenfälle", heißt es zudem.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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