Sie sind hier: Home > Panorama >

Tief "Ferdinand" sorgt in Deutschland für unbeständiges Wetter

Unbeständiges Wetter  

Tief "Ferdinand" bringt eine Woche voller Gewitter

31.07.2021, 13:48 Uhr | dpa

Wetter in Deutschland: Hier drohen heute Nacht Unwetter und Starkregen

Am Wochenende drohen in Teilen Deutschlands erneut heftige Unwetter und Starkregen, es kühlt sich merklich ab. Ist der Sommer schon vorbei? Eine Animation zeigt die aktuelle Entwicklung. (Quelle: t-online)

Wetter in Deutschland: Hier gibt es mehr als 50 Liter pro Quadratmeter. (Quelle: t-online)


Das Tief "Ferdinand" ist in Europa deutlich spürbar. Während es Deutschland kühle Temperaturen und Regen bringt, sorgen die Ausläufer in Italien, Griechenland und der Türkei für enorme Hitze.

Während der östliche Mittelmeerraum von großer Hitze geplagt wird, bleibt es in Deutschland weiterhin unbeständig und vergleichsweise kühl. Vor allem über der Mitte des Landes erwartet der Deutsche Wetterdienst (DWD) in der kommenden Woche weitere Schauer und Gewitter.

Die Temperaturen kommen dabei kaum über die 25-Grad-Marke. An der Nord- und Ostsee gibt es sogar stürmische Böen, die fast schon herbstlich anmuten, wie ein DWD-Meteorologe am Samstag in Offenbach sagte.

Tief "Ferdinand" als Ursache

Ursache für das unbeständige Wetter bei uns ist den Angaben zufolge Tief "Ferdinand". Es zieht von der Nordsee zum Baltikum und bringt kühle Meeresluft nach Deutschland. Dem südöstlichen Mittelmeerraum hingegen bescheren seine Ausläufer rekordverdächtige Temperaturen, denn sie lassen heiße Luft direkt aus Afrika nach Italien, Griechenland und in die Türkei strömen. In den Urlaubsregionen dort gibt es daher örtlich Dauerhitze von 40 Grad und mehr.

"Für uns wäre es gut, wenn das Tief über Island läge – dann bekämen wir auch etwas höhere Temperaturen", sagte der Meteorologe. Doch davon ist Deutschland aktuell weit entfernt: Am Montag pendeln die Tageshöchstwerte zwischen 19 und 24 Grad, am Dienstag können im Südwesten bestenfalls 26 Grad erreicht werden. Nachts sinken die Werte mancherorts sogar in den einstelligen Bereich – und eine durchgreifende Änderung ist laut DWD nicht in Sicht.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Media Markttchibo.deOTTOWeltbildbonprix.deLIDLBabistadouglas.deMadeleine

shopping-portal

Hinweis:

Der Internet Explorer wird nicht länger von t-online unterstützt!

Um sicherer und schneller zu surfen, wechseln Sie jetzt auf einen aktuellen Browser.

Wir empfehlen unseren kostenlosen t-online-Browser: