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Dutzende Tote nach Tornados in den USA bef├╝rchtet

Von dpa
Aktualisiert am 11.12.2021Lesedauer: 3 Min.
Eine Frau sucht in Defiance im US-Bundesstaat Missouri in den Tr├╝mmern eines Hauses nach Wertsachen.
Eine Frau sucht in Defiance im US-Bundesstaat Missouri in den Tr├╝mmern eines Hauses nach Wertsachen. (Quelle: Christian Gooden/St. Louis Post-Dispatch/AP/dpa./dpa)
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Mayfield (dpa) - Tornados haben eine Schneise der Verw├╝stung durch mehrere Bundesstaaten in den USA geschlagen und vermutlich Dutzende Menschen das Leben gekostet.

Der Gouverneur von Kentucky, Andy Beshear, sagte am Samstag, er sei sich sicher, dass die Zahl der Toten alleine in seinem Bundesstaat im S├╝dosten der Vereinigten Staaten 70 ├╝bersteigen werden. "Sie k├Ânnte sogar ├╝ber 100 liegen." Die Nacht zu Samstag sei "eine der h├Ąrtesten" in der Geschichte des Bundesstaats gewesen. "Ich glaube, dass dies der t├Âdlichste Tornado sein wird, der jemals durch Kentucky gezogen ist."

Beshear sagte bei einem Besuch im Katastrophengebiet, die Zerst├Ârung in Kentucky sei noch schlimmer als zun├Ąchst bef├╝rchtet. Die Tornados h├Ątten in dem s├╝d├Âstlichen Bundesstaat ├╝ber 200 Meilen (320 Kilometer) hinweg eine Schneise der Verw├╝stung hinterlassen. "Alles in ihrem Pfad ist weg. H├Ąuser, Gesch├Ąfte, Regierungsgeb├Ąude - einfach weg. Teile von Industrieanlagen, D├Ącher sind in B├Ąumen. Es ist schwer vorstellbar, dass das ├╝berhaupt m├Âglich ist."

Schwere Verw├╝stungen

Besonders schwer von den Tornados betroffen ist der Ort Mayfield. Der Gouverneur sagte mit Blick auf das Zentrum der Katastrophe: "Mayfield ist Ground Zero." Dort wurde eine Kerzenfabrik dem Erdboden gleichgemacht, in der sich nach Beshears Angaben rund 110 Menschen aufgehalten haben sollen. Der Gouverneur sagte dem Sender CNN: "Ich stehe jetzt vor der ehemaligen Fabrik, und das ist ein Ausma├č der Verw├╝stung, das keiner von uns je zuvor gesehen hat."

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Mayfields B├╝rgermeisterin Kathy OÔÇÖNan best├Ątigte, dass in der Kerzenfabrik wegen der Weihnachtszeit rund um die Uhr gearbeitet worden sei. Die Fabrik geh├Âre einer Familie aus dem Ort und sei ein wichtiger Arbeitgeber. Zu der Zerst├Ârung in Mayfield sagte die B├╝rgermeisterin CNN: "Mein Herz ist gebrochen."

Auch andere Bundesstaaten wurden in der Nacht zu Samstag von dem verheerenden Sturmsystem getroffen. CNN berichtete von mehr als 30 Tornados in sechs Bundesstaaten. Aus dem Staat Arkansas wurden zwei Tote gemeldet. In Illinois st├╝rzte das Dach eines Verteilzentrums des Online-H├Ąndlers Amazon teilweise ein, auch dort soll es Tote gegeben haben. Es d├╝rften Tage vergehen, bis das volle Ausma├č der Verw├╝stungen bekannt wird.

Biden spricht von Folgen des Klimawandels

Das Sturmsystem ist die j├╝ngste einer ganzen Reihe von Naturkatastrophen in den USA. Die Vereinigten Staaten litten in diesem Jahr unter verheerenden St├╝rmen, schweren ├ťberflutungen und gro├čfl├Ąchigen Waldbr├Ąnden. US-Pr├Ąsident Biden sieht in der H├Ąufung und Heftigkeit der Katastrophen eine Folge des Klimawandels, dessen Bek├Ąmpfung er zu einer seiner Top-Priorit├Ąten gemacht hat. Biden will sich am Nachmittag (Ortszeit) zu den Tornados ├Ąu├čern.

Biden sagte den betroffenen Bundesstaaten die Unterst├╝tzung der Bundesregierung zu. "Einen geliebten Menschen in einem solchen Sturm zu verlieren, ist eine unvorstellbare Trag├Âdie", teilte der Pr├Ąsident mit. "Wir arbeiten mit den Gouverneuren zusammen, um sicherzustellen, dass sie alles haben, was sie ben├Âtigen."

Die Rentnerin Lori Wooton aus dem Ort Dawson Springs in Kentucky sagte CNN, sie habe den Sturm in einem Schutzkeller ausgesessen. Sie habe Regen geh├Ârt "und dann wurde es pl├Âtzlich sehr laut, wie bei einem Zug. Und das schien nicht lange zu dauern, aber es war sehr laut. Vielleicht drei, vier Sekunden, dann war es vorbei. Aber als wir dann herauskamen und uns den Schaden ansahen, war es unglaublich, was in diesen drei bis vier Sekunden passiert ist."

Im Ort Earlington in Kentucky f├╝hrte der Sturm dazu, dass ein Zug entgleiste und in mehrere H├Ąuser raste. Experten untersuchten, welches Material er geladen hatte und wie viele Menschen in der Gegend verletzt wurden, sagte der Sheriff von Hopkins County, Matt Sanderson, Medienberichten zufolge.

In Edwardsville im S├╝den von Illinois gingen die Rettungsarbeiten nach dem Teileinsturz eines Dachs des Amazon-Verteilzentrums weiter. Wie viele Menschen sich zu dem Zeitpunkt in dem Geb├Ąude in dem Ort nahe der Gro├čstadt St. Louis aufhielten, war zun├Ąchst unklar. Die Rettungsarbeiten dauerten an.

Tweet der Feuerwehr in Edwardsville

Kentuckys Gouverneur Beshear bat US-Pr├Ąsident Joe Biden um Unterst├╝tzung. "Kentucky braucht Bundeshilfe, um auf dieses Ereignis zu reagieren", hie├č es in einem vom Gouverneur ver├Âffentlichten Schreiben an Biden am Samstag. Stromausf├Ąlle seien weit verbreitet. 17 der 120 Bezirke in dem Bundesstaat seien von der Katastrophe betroffen. Beshear verh├Ąngte den Notstand in Kentucky und aktivierte die Nationalgarde, um betroffene Gemeinden zu unterst├╝tzen.

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