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Erste Hilfsfl├╝ge landen in Tonga - Angst vor dem Virus

Von dpa
Aktualisiert am 20.01.2022Lesedauer: 2 Min.
Aufr├Ąumarbeiten auf einer Stra├če in Nuku'alofa.
Aufr├Ąumarbeiten auf einer Stra├če in Nuku'alofa. Sechs Tage nach der Eruption eines Untersee-Vulkans vor Tonga ist der Flughafen des S├╝dsee-Archipels wieder funktionsf├Ąhig. (Quelle: Marian Kupu/Broadcom Broadcasting/AP/dpa./dpa)
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Wellington/Nuku'alofa (dpa) - Katastrophenhilfe in Zeiten der Pandemie: Nach der gewaltigen Eruption eines unterseeischen Vulkans vor Tonga sind am Donnerstag erstmals zwei Flugzeuge mit Hilfsg├╝tern aus Neuseeland und Australien auf der Hauptinsel Tongatapu gelandet.

In dem polynesischen Inselreich, in dem bislang so gut wie keine Corona-F├Ąlle registriert wurden, gibt es nun aber die Sorge, dass ausl├Ąndische Helfer das Virus einschleppen k├Ânnten. Tonga hatte im M├Ąrz 2020 seine Grenzen geschlossen und sich seither von der Au├čenwelt weitgehend abgeschottet.

Die Flugzeuge bringen neben dringend ben├Âtigtem Trinkwasser auch provisorische Unterk├╝nfte, Generatoren, Hygiene-Kits sowie Kommunikationsausr├╝stung. Um die Bev├Âlkerung nicht zu gef├Ąhrden, gab es keinen direkten Kontakt zwischen den Insassen der Maschinen und den Menschen auf Tonga. "Die Lieferung von Hilfsg├╝tern erfolgt kontaktlos. Das Flugzeug wird voraussichtlich etwa 90 Minuten am Boden bleiben, bevor es nach Neuseeland zur├╝ckkehrt", erkl├Ąrte Neuseelands Verteidigungsministerin Peeni Henare. Gleichzeitig waren zwei neuseel├Ąndische Marineschiffe auf dem Weg zum Archipel.

Die gewaltige Eruption des Hunga-Tonga-Hunga-HaÔÇÖapai, der nur 65 Kilometer n├Ârdlich von Tongas Hauptstadt Nuku'alofa liegt, hatte eine Wolke aus Asche und Gas 20 Kilometer in die H├Âhe geschleudert. Ein anschlie├čender Tsunami erreichte sogar weit entfernte Regionen wie Alaska, Japan und S├╝damerika. Auf den teilweise sehr abgelegenen Inseln Tongas, die mit einer Ascheschicht bedeckt sind, gibt es schwere Sch├Ąden. Mindestens drei Menschen kamen ums Leben.

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Schwierige Informationslage

Experten bef├╝rchten aber weitere Opfer. Die Informationslage ist noch immer schwierig, weil die Kommunikationsverbindungen gr├Â├čtenteils zusammengebrochen sind. Technikern zufolge wird es Wochen dauern, bis ein wichtiges Unterseekabel, das im Zuge der Eruption an zwei Stellen gekappt wurde, repariert ist.

"Angesichts der Gr├Â├če dieser Explosion, die aus dem Weltall zu sehen war, und des Tsunamis, der im ganzen Pazifikraum zu sp├╝ren war, w├Ąre ich leider sehr ├╝berrascht, wenn es nicht noch mehr Verletzte geben w├╝rde. Aber wir m├╝ssen erst einmal in das Gebiet kommen, um das herauszufinden", sagte Jim Gilmour von den neuseel├Ąndischen Streitkr├Ąften.

Neben den Nachbarstaaten will auch Japan Hilfsg├╝ter in die Region schicken. Die Weltbank k├╝ndigte an, als Sofortma├čnahme acht Millionen Dollar (sieben Millionen Euro) zur Verf├╝gung zu stellen. "Obwohl es noch kein vollst├Ąndiges Bild der Sch├Ąden dieser massiven Katastrophe gibt, wissen wir, dass diese erheblich sind", sagte Stephen Ndegwa, Weltbank-Landesdirektor f├╝r die Pazifikinseln.

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