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Zweite Blackbox von in China abgestürzter Boeing gefunden

Von rtr
Aktualisiert am 27.03.2022Lesedauer: 2 Min.
Bergung von Wrackteilen an der Absturzstelle: Die Maschine zerschellte in einer bergigen Region, der Aufprall löste ein Feuer aus.
Bergung von Wrackteilen an der Absturzstelle: Die Maschine zerschellte in einer bergigen Region, der Aufprall löste ein Feuer aus. (Quelle: Carlos Garcia Rawlins/Reuters-bilder)
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Knapp eine Woche ist vergangen, seitdem in China eine Boeing 737 abgestürzt ist. Noch immer gibt die Ursache für das Unglück Rätsel auf. Nun wurde die zweite Blackbox gefunden – Ermittler hoffen auf Antworten.

Knapp eine Woche nach dem Flugzeugabsturz in China haben Bergungskräfte auch den Flugdatenschreiber gefunden. Die zweite Blackbox sei am Sonntag aus den Wrackteilen der Boeing 737-800 der Fluggesellschaft China Eastern Airlines geborgen worden, wie staatliche Medien berichteten. Sie sei auf einem Hang etwa 40 Meter von der Absturzstelle in der Bergregion entfernt und rund anderthalb Meter unter der Erde gefunden worden. Regenfälle hatten die Bergung erschwert. Das Gerät sei zur Untersuchung nach Peking geschickt worden, um die Unglücksursache zu klären.

Eine erste Blackbox, das Gerät zur Sprachaufzeichnung aus dem Cockpit, war schon am Mittwoch geborgen worden.

Absturz gibt Rätsel auf

Die Ursache des Absturzes ist bisher unklar. Hinweise auf Sprengstoffe wurden in den Trümmern Behördenangaben zufolge nicht gefunden. Bei dem Absturz waren am Montag nach Behördenangaben alle 132 Insassen ums Leben gekommen. Es handle sich um 123 Passagiere und neun Crewmitglieder, sagte der Vizechef der Behörde für zivile Luftfahrt (CAAC), Hu Zhenjiang. Die Boeing war in bergigem, bewaldetem Gelände zerschellt. Die Suchmannschaften hatten geringe Hoffnungen auf Überlebende.

Das Flugzeug war auf dem Weg von Kunming, der Hauptstadt der Provinz Yunnan, nach Guangzhou in der Nähe von Hongkong, als es rund eine Stunde nach dem Start rasch an Höhe verlor und abstürzte. Das Wetter entlang der Flugroute habe keine Gefahr dargestellt, hatte die CAAC mitgeteilt. Während des Sinkflugs sei die Kommunikation zwischen Fluglotsen und Piloten abgerissen.

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