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Klima-Oasen: Floriade zeigt gr├╝ne St├Ądte der Zukunft

Von dpa
Aktualisiert am 13.04.2022Lesedauer: 3 Min.
Der deutsche Pavillon "Biotopia" auf dem Gel├Ąnde der Floriade.
Der deutsche Pavillon "Biotopia" auf dem Gel├Ąnde der Floriade. (Quelle: Peter Dejong/AP/dpa./dpa)
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Almere (dpa) - Hoch oben schwebt die Gondel - unten erstreckt sich ein bunt bl├╝hender Garten, durchzogen von Kan├Ąlen und Wegen. Tulpen und Narzissen sind kleine Farbtupfer in der gr├╝nen Idylle. Verwunschene Inseln scheinen auf dem Wasser zu treiben.

Am anderen Ufer des Sees prangt stolz die Skyline vonAlmere. Die niederl├Ąndische Stadt ├Âstlich von Amsterdam ist Schauplatz der Internationalen Gartenbauausstellung, der Floriade Expo 2022.

Das letzte Puzzlest├╝ck

Bei strahlendem Fr├╝hlingswetter er├Âffnete K├Ânig Willem-Alexander am Mittwoch die Expo - symbolisch pflanzte er das letzte Puzzlest├╝ck in eine lebende Karte des Gel├Ąndes. Die Organisatoren konnten aufatmen. Organisatorische und vor allem finanzielle R├╝ckschl├Ąge hatten die Expo im Vorfeld geplagt.

Alle zehn Jahre findet die Floriade in den Niederlanden statt, immer an einem anderen Ort. In diesem Jahr hei├čt das Thema: "Growing Green Cities", wachsende gr├╝ne St├Ądte. Wie k├Ânnen diese angesichts des Klimawandels lebenswerter, gr├╝ner und nachhaltiger werden?

Daf├╝r gibt es kaum einen besseren Schauplatz als Almere. Denn die j├╝ngste Stadt des Landes ist auch ein Symbol f├╝r den Kampf der Niederl├Ąnder gegen das Wasser. Vor etwa 50 Jahren wurde Almere gebaut auf einem Polder - Land, das dem Wasser abgerungen wurde. Einst lag hier die Zuiderzee, eine s├╝dliche Ausst├╝lpung der Nordsee. Sie wurde Anfang des 20. Jahrhunderts trockengelegt.

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"Wir sind hier f├╝nf Meter unter dem Meeresspiegel", sagt Paul Meekel, er ist Stadtf├╝hrer in Almere. Doch Sorgen ├╝ber die drohende Flut als Folge des Klimawandels mache sich kaum einer. "Nein, wir sind es gewohnt, wir leben mit dem Wasser", sagt der 62-J├Ąhrige. Und schlie├člich gebe es ja Kan├Ąle, Pumpen, M├╝hlen. "Die sorgen daf├╝r, dass wir trockene F├╝├če behalten."

Vorbereitet auf Klimaver├Ąnderung

Die Niederlande brauchen mehr als Pumpen und Deiche. Gr├╝ne und klimafeste St├Ądte sind f├╝r das Land notwendig f├╝rs ├ťberleben. Denn etwa 60 Prozent des Grundgebietes ist bedroht von ├ťberflutungen und heftigen St├╝rmen. Almere ist bereits als gr├╝ne Stadt entworfen, doch bereitet sich jetzt auch mit Extrama├čnahmen auf Klimaver├Ąnderungen vor. Auch das ist zu sehen auf demFloriade-Gel├Ąndeam Ufer des Sees Weerwater, gleich gegen├╝ber der City. Hier soll der Stadtteil "Hortus" - Garten - entstehen.

"Wir bauen eine neue Stadt", sagt Niek Roozen, der Landschaftsarchitekt der Expo. Und die wird nachhaltig. Mit Auffangbecken f├╝r Regenwasser zum Beispiel, breiten Fu├čwegen, durch die das Wasser schnell versickern kann. Das Geb├Ąude der Hochschule hat eine begr├╝nte, lebende Fassade - eine nat├╝rliche Klimaanlage. "Die gesamte Infrastruktur bleibt auch f├╝r das Wohnviertel erhalten", sagt der Architekt.

Die Basis der Floriade ist das Arboretum, eine Art Bibliothek von Pflanzen. Das gesamte 60 Hektar gro├če Gel├Ąnde wurde in Quadrate eingeteilt und alphabetisch nach den botanischen Namen der B├Ąume und Str├Ąucher bepflanzt: 2600 B├Ąume, 80.000 Str├Ąucher, eine Million Blumenzwiebeln. Alle B├Ąume und Pflanzen stammen von einheimischen Z├╝chtern und haben jeweils einen besonderen Nutzen: Entweder sie verbessern die Luftqualit├Ąt, senken die Temperatur, sie tragen zur Biodiversit├Ąt bei oder liefern V├Âgeln Baumaterial f├╝r ihre Nester.

Ideen f├╝r den Klimaschutz

Junge Designer entwarfen ihre ideale G├Ąrten inklusive Selfie-Spots f├╝r Besucher. Auf dem Wasser schwimmen B├Ąume in alten Bojen - ein Kunst-Wald. Dazwischen steht eine Mini-Kirche, die sich mit der Sonne dreht und so optimal deren Energie auff├Ąngt.

Hunderte von Ausstellern zeigen etwa Drohnen f├╝r den Gartenbau, Ideen f├╝r den Klimaschutz auf dem Balkon oder spannende neue Materialien. Zum Beispiel Flugzeugst├╝hle aus Paprikast├Ąngeln oder ein Haus gebaut aus Plastikm├╝ll.

Die Expo ist aber auch eine Reise durch die G├Ąrten der Welt. Etwa 30 L├Ąnder errichteten einen eigenen Pavillon. Katar zum Beispiel demonstriert, wie man W├╝sten ergr├╝nen lassen kann. Das Gastland Niederlande zeigt, wie man nachhaltig und klimaschonend mit biologischen Produkten bauen kann. China l├Ąsst einen Bambusgarten wachsen. Mediterranes Flair bietet der italienische Pavillon.

Der deutsche Garten "Biotopia" ist ein Blickf├Ąnger. Der Pavillon ist aus h├Âlzernen Kuben gebaut und wird sich im Laufe der Ausstellung immer wieder ver├Ąndern. Denn auch die Fassaden wurden bepflanzt. Oben auf dem Dach wachsen Obst und Gem├╝se. Im Hof wuchern insektenfreundliche Pflanzen und wohnt ein Bienenvolk.

Der Name Biotopia ist Programm, sagt Tetyana Osevych, die Projektmanagerin. Das Biotop kann von Besuchern - gro├č und klein - zu einer Utopie gestaltet werden. Sie k├Ânnen mit einem Smart-Armband durch Pavillon und Garten streunen und ihre ideale Stadt bauen. "Eine m├Ąrchenhafte Utopie", sagt Osevych.

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