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Brände in Sibirien erfassen rund 450 Gebäude – mehrere Tote

Von afp, dpa, MaM

Aktualisiert am 07.05.2022Lesedauer: 2 Min.
Eine Einsatzkraft der Feuerwehr in Sibirien: Mehrere Menschen sollen in den Flammen bereits ums Leben gekommen sein.
Eine Einsatzkraft der Feuerwehr in Sibirien: Mehrere Menschen sollen in den Flammen bereits ums Leben gekommen sein. (Quelle: Yevgeny Sofiychuk/TASS/imago-images-bilder)
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Im sibirischen Krasnojarsk sind mehrere Brände ausgebrochen. Hunderte Häuser stehen in Flammen, mindestens zehn Menschen sind gestorben. Es ist nicht das erste Mal, dass die Region mit dem Feuer kämpft.

Bei mehreren Bränden in der sibirischen Region Krasnojarsk sind mindestens zehn Menschen ums Leben gekommen. Rund 450 Gebäude stünden in Flammen, darunter mehrere Sägewerke und ein Kindergarten, teilte das Katastrophenschutzministerium der Region am Samstag im Messengerdienst Telegram mit. Die Brände breiteten sich demnach in mehr als 16 bewohnten Gebieten aus.

Die heftigen Böen beschleunigten die Ausbreitung der Flammen, erklärte das Ministerium. Für die Löscharbeiten waren nach Behördenangaben rund 300 Feuerwehrleute und mehr als 90 Fahrzeuge im Einsatz. Die örtlichen Behörden riefen für die Region den Notstand aus.

Die Löscharbeiten werden durch starke Winde mit Böen bis zu 40 Meter pro Sekunde erschwert. Das Feuer sei teilweise durch auf Hochspannungsleitungen umkippende Bäume ausgelöst worden, die einen Kurzschluss verursacht hätten, teilten die Behörden mit. Die Regionalverwaltung hat Notunterkünfte für die Bewohner der betroffenen Gebiete eingerichtet.

Gouverneur ordnet an Strom abzustellen

Die Brände seien auch durch die ungewöhnlich starken Winde ausgelöst worden, erklärte der Gouverneur der Region, Alexander Urss, nach einer Krisensitzung. Durch die Böen seien Bäume und Stromleitungen umgestürzt. Infolgedessen "brachen in vielen Gebieten der Region Krasnojarsk mehrere Brände gleichzeitig aus".

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In einigen Regionen wurden demnach Windgeschwindigkeiten von 40 Metern pro Sekunde statt der vorhergesagten 25 Meter pro Sekunde erreicht. Der starke Wind werde voraussichtlich noch "mindestens vier bis sechs Stunden" anhalten, fügte Urss hinzu. Die Behörden hätten benachbarte Gebiete um Hilfe gebeten. Diese werde jedoch "im besten Fall erst in einigen Stunden eintreffen".

Der Gouverneur ordnete an, den Strom in einem Teil der Region abzuschalten. Ausgenommen seien lediglich lebenswichtige Einrichtungen, Tankstellen und Wasserversorgungssysteme.

Krieg in der Ukraine erschwert Brandbekämpfung in Russland

Flächenbrände sind in Sibirien nichts Ungewöhnliches – in den vergangenen Jahren nahmen sie jedoch gefährliche Ausmaße an. Vom Frühjahr bis in den Herbst hinein sind die Einsatzkräfte in Sibirien damit beschäftigt, Waldbrände zu löschen, die vor allem durch Trockenheit, hohe Temperaturen und Missachtung der Brandschutzregeln entstehen.

Im vergangenen Jahr meldeten Russlands Behörden im August mehr als 250 Feuer. In Krasnojarsk, der Region, die auch dieses Mal betroffen ist, seien damals fast 400 Ortschaften vom Rauch eingehüllt gewesen, berichtet die "Tagesschau".

Im Vorjahr waren in ganz Sibirien rekordverdächtige 18,2 Millionen Hektar Wald und Steppe verbrannt. Für die Bekämpfung der Feuersbrünste wurden in der Vergangenheit oft auch Soldaten eingesetzt. Die sind allerdings derzeit im Krieg gegen die Ukraine gebunden.

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