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Tod von Geschwisterpaar - Ermittler gehen von Mord aus

Von dpa
Aktualisiert am 12.05.2022Lesedauer: 3 Min.
Kerzen, PlĂŒschtiere und Blumen erinnern in Hanau an die toten Geschwister.
Kerzen, PlĂŒschtiere und Blumen erinnern in Hanau an die toten Geschwister. (Quelle: Boris Roessler/dpa./dpa)
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Hanau (dpa) - Nach dem Tod zweier Geschwister in Hanau ermitteln Polizei und Staatsanwaltschaft wegen Mordverdachts und fahnden weiter unter Hochdruck nach dem TatverdÀchtigen. Dem Vernehmen nach handelt es sich um den Vater der beiden Kinder - ein siebenjÀhriges MÀdchen und ein elfjÀhriger Junge.

Schon Monate vor der Tat lagen dem Hanauer Jugendamt Hinweise auf familiĂ€re Probleme vor, wie die Stadt am Donnerstag auf Anfrage mitteilte. Demnach war die Familie zum Jahreswechsel 2021/22 nach Hanau zugezogen. Mitte Januar seien die Probleme dem Jugendamt dann bekannt geworden. Sofort nach dieser Information sei das Jugendamt auf die Familie zugegangen und habe Angebote unterbreitet, darunter die sozialpĂ€dagogische Familienhilfe. Dabei habe es sich insbesondere um UnterstĂŒtzung bei BehördengĂ€ngen und im Familienalltag gehandelt. "Das Angebot wurde durch die Familie angenommen", erklĂ€rte die Stadt.

Behörde: "Keine Hinweise auf Gewalt"

Neben einem beauftragten FachtrĂ€ger habe auch der Kommunale Soziale Dienst (KSD) in Kontakt mit allen Familienmitgliedern gestanden. "Bei diesen Kontakten waren keine Hinweise auf Gewalt erkennbar", erklĂ€rte die Stadt. Anfang dieser Woche habe der KSD dann vom beauftragten TrĂ€ger die RĂŒckmeldung erhalten, "dass sich das familiĂ€re VerhĂ€ltnis wohl verschlechtert habe". Im KSD sei deshalb entschieden worden, erneut das GesprĂ€ch zu suchen und einzugreifen.

Eine Obduktion am Vortag hatte ergeben, dass das MĂ€dchen an Verletzungen durch "scharfe Gewalteinwirkung im Halsbereich" starb, wie Polizei und Staatsanwaltschaft erklĂ€rten. Bei dem Jungen hĂ€tten multiple innere Verletzungen zum Tod gefĂŒhrt. Sie seien auf einen Sturz aus großer Höhe zurĂŒckzufĂŒhren. Die GrĂŒnde fĂŒr den Sturz seien Teil der Ermittlungen, "die wegen des Verdachts des Mordes gefĂŒhrt werden", sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Hanau.

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Auch bis Donnerstagnachmittag habe es im Rahmen der umfassenden Fahndung noch keine Festnahme gegeben. Zur IdentitĂ€t des gesuchten Mannes Ă€ußerte sich die Sprecherin mit Blick auf die laufenden Ermittlungen nicht. Bereits am Vortag hatte sie von einem mutmaßlichen familiĂ€ren Hintergrund der Tat gesprochen, weitere Details waren offen geblieben. Die Geschwister lebten in der Wohnung, in der das Verbrechen geschah.

Auch die umfangreiche Spurensicherung laufe weiter, erklÀrten Polizei und Staatsanwaltschaft. Ein wichtiger Baustein zur AufklÀrung des Falles könnten zudem Beobachtungen von Passanten oder Anwohnern sein. Wer im Zusammenhang mit der Tat eine auffÀllige Person gesehen habe, werde deshalb gebeten, sich mit der Kriminalpolizei Hanau in Verbindung zu setzen.

Junge starb im Krankenhaus

Am Mittwochmorgen hatten Passanten vor dem Hochhaus in der Hanauer Innenstadt, in dem sich die Wohnung befindet, auf dem Boden den schwer verletzten Jungen gefunden. Er wurde ins Krankenhaus gebracht, wo er kurze Zeit spĂ€ter seinen schweren Verletzungen erlag. Auf dem Balkon der Wohnung im neunten Stock des Hauses wurde seine tote Schwester entdeckt. Zur Frage, wo sich die Mutter der beiden Kinder zu diesem Zeitpunkt aufhielt, Ă€ußerten sich die Ermittler zunĂ€chst nicht.

Hanaus OberbĂŒrgermeister Claus Kaminsky (SPD) hatte sich erschĂŒttert ĂŒber die Tat gezeigt. Am Donnerstag hĂ€tten sich Kaminsky sowie der Hanauer BĂŒrgermeister Axel Weiss-Thiel (beide SPD) intensiv mit der Fallakte beschĂ€ftigt, erklĂ€rte die Stadt.

Die Tat sorgte derweil weiter fĂŒr Anteilnahme in der Stadt im Osten des Rhein-Main-Gebietes. Anwohner legten Kerzen, Blumen und PlĂŒschtiere im Innenhof des Hochhauses ab. Es befindet sich unweit des ersten Tatortes des rassistischen Anschlags vom 19. Februar 2020 in Hanau. Damals hatte ein 43 Jahre alter Deutscher in Hanau neun Menschen aus rassistischen Motiven erschossen. Danach tötete er seine Mutter und nahm sich selbst das Leben.

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