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Bericht offenbart desaströsen Zustand des Eiffelturms

Von t-online, lw

04.07.2022Lesedauer: 2 Min.
Eine Touristin vor dem Eiffelturm (Archivbild): Das Denkmal soll in einem schlechten Zustand sein.
Eine Touristin vor dem Eiffelturm (Archivbild): Das Denkmal soll in einem schlechten Zustand sein. (Quelle: NurPhoto/imago-images-bilder)
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Etwa sieben Millionen Menschen besuchen jährlich den Eiffelturm. Ein Bericht gibt den Franzosen jedoch Anlass zur Sorge.

Droht der Eiffelturm in Paris einzustürzen? Diese Frage stellt sich das französische Magazin "Marianne". Der Hintergrund: Recherchen der Zeitung haben ergeben, dass das Wahrzeichen in Frankreichs Hauptstadt offenbar in einem sehr schlechten Zustand ist. Seit mehreren Jahren soll das Denkmal bereits heruntergekommen sein und die Instandhaltung zu wünschen übrig lassen.

Dem Bericht zufolge warnen Experten bereits seit 2010 vor Wartungsmängeln und dem Ausmaß der Beschädigungen. Der Anstrich, der 2018 wegen der Olympischen Spiele in zwei Jahren veranlasst wurde, sollte Abhilfe schaffen – doch er entpuppte sich offenbar als die teuerste und ineffizienteste Maßnahme.

Auf etwa 60 Millionen Euro sollen sich die Kosten belaufen. Es ist bereits der 20. Anstrich des Wahrzeichens. Ein Experte kritisierte dem Bericht zufolge: "In der Eile wird man an manchen Stellen nur eine einfache Farbschicht über die vorhandenen Schichten streichen, die dann abblättern." Der Anstrich sei nur ein "kosmetisches Lifting", das gut für die Augen, aber nicht für die Stabilität sei.

"Das Wichtigste ist, dem Auftreten von Rost entgegenzuwirken"

"Würde Gustave Eiffel den Ort besuchen, würde er in Ohnmacht fallen", sagte ein Bauleiter der "Marianne". Eiffel, von dem das Denkmal seinen Namen hat, arbeitete als Bauingenieur an dem Projekt, das 1889 fertiggestellt wurde. Er soll schon früh gemahnt haben, sich gut um das Bauwerk zu kümmern. In seinem Buch "La tour de trois cents mètres" (zu Deutsch: "Der dreihundert Meter Turm") schrieb Eiffel, dass "der Anstrich das wesentliche Element für die Erhaltung eines Metallwerks ist" und die Pflege wichtig für die Erhaltung sei. "Das Wichtigste ist, dem Auftreten von Rost entgegenzuwirken", so der Ingenieur. Er riet dazu, den Turm alle sieben Jahre komplett zu streichen.

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"Marianne" zufolge hat sich der Rost jedoch schon so weit ausgebreitet, dass der Turm komplett restauriert werden müsste. Das Unternehmen, das das Denkmal verwaltet, weigere sich jedoch, den Eiffelturm für einen längeren Zeitraum zu schließen. Das Bauwerk unweit der Seine wird jährlich von rund sieben Millionen Menschen besucht. Die Eintrittspreise reichen von 2,70 Euro bis 26,80 Euro. Eine Schließung würde massive finanzielle Verluste bedeuten.

"Er wird morgen nicht einstürzen"

Bereits 2014 hieß es "Marianne" zufolge in einem Bericht über den Zustand des Eiffelturms, es müssten neue Wartungsrichtlinien entwickelt werden. 2014 gab es einen Bericht über Risse und Rost am Bauwerk. Ein weiteres Gutachten aus dem Jahr 2016 offenbarte 884 Mängel, von denen 68 ein Risiko für die "Haltbarkeit" der Struktur darstellten.

Aber wie steht es nun wirklich um das französische Wahrzeichen? Ein Experte sagte der "Marianne": "Es wird morgen nicht einstürzen, aber es stimmt, dass es ihm überhaupt nicht gut geht."

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