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Wuppertal: Teilnehmer der "Scharia-Polizei" müssen Geldstrafen zahlen

Prozess in Wuppertal endet  

Teilnehmer der "Scharia-Polizei" müssen Geldstrafen zahlen

27.05.2019, 13:12 Uhr | dpa

Wuppertal: Teilnehmer der "Scharia-Polizei" müssen Geldstrafen zahlen. Prozess-Ende in Wuppertal: Sieben Angeklagte wurden zu Geldstrafen verurteilt. (Quelle: dpa)

Prozess-Ende in Wuppertal: Sieben Angeklagte wurden zu Geldstrafen verurteilt. (Quelle: dpa)

Fünf Jahre nach ihrem Auftritt als "Scharia-Polizei" endet in Wuppertal der Prozess gegen sieben Islamisten. Für die Aktion müssen sie zwischen 300 und 1.800 Euro zahlen.

Sieben Teilnehmer und Helfer der sogenannten "Scharia-Polizei" sind vom Wuppertaler Landgericht schuldig gesprochen und zu Geldstrafen verurteilt worden. Das Gericht verhängte am Montag Geldstrafen zwischen 300 und 1.800 Euro gegen die sieben Männer im Alter zwischen 27 bis 37 Jahren. Ihre Aktion sei dazu geeignet gewesen, einen suggestiv-militanten Effekt zu erzielen.

Der Prozess war als Neuauflage vom Bundesgerichtshof angeordnet worden, der die Freisprüche für die sieben Angeklagten aufgehoben hatte. Am Freitag der hatte Initiator der Aktion, der Ex-Islamisten-Prediger Sven Lau, ausgesagt, der Begriff "Scharia-Polizei" gehe auf ihn zurück.

Vor fünf Jahren waren die Islamisten unangemeldet und in Warnwesten mit dem Aufdruck "Shariah Police" nachts durch Wuppertal gezogen. Die Islamisten hatten ihren Auftritt gefilmt und ins Internet gestellt.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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