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Grubenunglück in Spanien – Drei Tote


Erdrutsch in Kaliwerk
Grubenunglück in Spanien – Drei junge Männer sterben

Von dpa
10.03.2023Lesedauer: 2 Min.
Ein Krankenwagen auf dem Gelände des Bergwerks in Súria: Der Erdrutsch habe sich kurz vor neun Uhr ereignet.Vergrößern des BildesEin Krankenwagen auf dem Gelände des Bergwerks in Súria: Der Erdrutsch habe sich kurz vor neun Uhr ereignet. (Quelle: Joan Mateu Parra)
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In Katalonien sind drei Arbeiter in einer Kaligrube ums Leben gekommen. Die Arbeitsbedingungen in den Bergwerken werden seit Jahren scharf kritisiert.

Drei junge Männer sind bei einem Grubenunglück im Nordosten Spaniens ums Leben gekommen. Der Erdrutsch in der Kaligrube in Súria rund 75 Kilometer nordwestlich von Barcelona habe sich am Donnerstagvormittag kurz vor neun Uhr ereignet, teilte die Feuerwehr der Region Katalonien mit.

Der Tod der jungen Menschen in etwa 900 Metern Tiefe wurde vom katalanischen Ministerpräsidenten Pere Aragonès auf Twitter bestätigt. Er bedauere den Unfall sehr, erklärte Aragonès. Seine Regierung werde den Familien der Opfer zur Seite stehen.

Unglück hätte schlimmer ausfallen können

Nach Gewerkschaftsangaben handelt er sich bei den Todesopfern um Topografen, die Messungen durchgeführt hätten – zwei von ihnen sollen Geologiestundenten sein. Weitere Arbeiter seien nicht betroffen, berichtete der staatliche Fernsehsender RTVE unter Berufung auf das Unternehmen ICL Iberia Súria & Sallent, das die Grube betreibt.

Laut RTVE hätte es eine weitaus schlimmere Tragödie geben können. Zum Zeitpunkt des Unglücks hätten normalerweise 200 bis 300 Bergmänner im Unter-Tage-Einsatz sein müssen. Das sei aufgrund der topografischen Arbeiten aber wohl nicht der Fall gewesen.

Ursache noch unklar

In Spanien gibt es schon seit vielen Jahren scharfe Kritik an den Arbeits- und Sicherheitsbedingungen in den Gruben. In dem Bergwerk in Súria waren zuletzt im Dezember 2013 zwei Bergmänner bei einem ähnlichen Unfall ums Leben gekommen.

Bergungsteams und medizinisches Personal wurden den amtlichen Angaben zufolge nach dem Erdrutsch am Donnerstag umgehend zur Unglücksstelle entsandt. Die Leichen waren mehrere Stunden nach dem Unfall aber noch nicht geborgen. Die Bergungsarbeiten seien "sehr schwierig", wurde betont. Die Ursache des Unfalls blieb zunächst unbekannt.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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