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Bahamas: Frau rettet 97 Straßenhunde vor Hurrikan "Dorian"

Hunde überall  

Frau rettet 97 Straßenhunde vor Hurrikan "Dorian"

03.09.2019, 11:40 Uhr | t-online.de, sth

 (Quelle: Reuters)
Bahamas: mindestens fünf Tote durch Hurrikan "Dorian"

Durch den Wirbelsturm "Dorian" sind auf den Bahamas mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen. Bis zu 13.000 Häuser wurden nach Angaben von Hilfsorganisationen vermutlich zerstört oder schwer beschädigt. (Quelle: Reuters)

Mindestens fünf Tote und schwere Schäden: Der Hurrikan "Dorian" fegte mit bis zu 240 Kilometern pro Stunde über die Bahamas. (Quelle: Reuters)


Hurrikan "Dorian" tobt mit bis zu 300 Kilometern pro Stunde über den Bahamas. Für Straßenhunde kann das den Tod bedeuten. Doch es gibt eine Frau, die sich liebevoll für die Tiere einsetzt.

Im Schlafzimmer von Chella Phillips drängen sich 79 Straßenhunde. Zum Glück hat es noch keiner von ihnen gewagt, aufs Bett zu springen, schreibt die Frau aus den Bahamas auf Facebook. Sie hat knapp einhundert Streuner vor dem Wirbelsturm "Dorian" gerettet. 

Chella Phillips hat 97 Straßenhunde in ihrer Wohnung aufgenommen. Sie konnte den Gedanken nicht ertragen, dass die Tiere den Hurrikan nicht überleben würden. "Es ist seit letzter Nacht verrückt, Kacke und Urin ohne Unterlass, aber zumindest respektieren sie mein Bett und niemand hat es gewagt, hineinzuspringen", schrieb Phillips am Wochenende auf Facebook. 

Experten warnen vor einem mächtigen Hurrikan

Die Hunde wollte sie nicht mehr vor die Tür lassen, weil es zu gefährlich sei. Bis Dienstag wurde es nur noch schlimmer. Der zerstörerische Hurrikan "Dorian" hat die Bahamas fest im Griff.

Der Wirbelsturm setzte sich nördlich der Insel Grand Bahama fest, teilte das US-Hurrikanzentrum am Dienstagmorgen (Ortszeit) mit. Die Windgeschwindigkeit ließ mit bis zu 195 Stundenkilometern zwar leicht nach. Die Experten warnen jedoch, dass "Dorian" auch in den nächsten Tagen ein mächtiger Hurrikan bleiben werde.


Gerettete Streuner machen es sich gemütlich

Für die Streuner in Chella Phillips Schlafzimmer hätte das vielleicht den Tod bedeutet. Doch sie sitzen nun im Trockenen, werden mit Essen versorgt und haben sogar eine Klimaanlage.

Damit es weiterhin allen Hunden gut geht, hat Phillips inzwischen eine Spendenkampagne gestartet. Manche Hunde sind ängstlich oder krank. Von den Spenden hat Phillips laut eigener Aussage Körbchen gekauft.


"Jede Insel hat eine Fülle von obdachlosen Hunden, mein Herz bricht für diejenigen, die keinen Platz gefunden haben", schrieb sie auf Facebook. Die Nachricht teilte sie auf der Facebook-Seite von "The Voiceless Dogs of NassauBahamas", ein Projekt, das Straßenhunden Zuflucht bietet. Den Zufluchtsort für Streuner gibt es seit vier Jahren. Dort wurden schon rund 1.000 obdachlose und verlassene Hunde betreut, schrieb Phillips. 

Verwendete Quellen:

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