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Australien: Schlimme Buschfeuer – Hubschrauber bei Löscheinsatz abgestürzt

Eine Millionen Hektar verbrannt  

Buschfeuer in Australien – Hubschrauber im Einsatz abgestürzt

13.11.2019, 11:12 Uhr | dpa , AFP

Australien: Schlimme Buschfeuer – Hubschrauber bei Löscheinsatz abgestürzt. Ein Hubschrauber bekämpft ein Buschfeuer in der nähe einer Ortschaft: Jetzt ist ein Löschhubschrauber im Dienst abgestürzt. (Quelle: imago images/Shane Chalker)

Ein Hubschrauber bekämpft ein Buschfeuer in der nähe einer Ortschaft: Jetzt ist ein Löschhubschrauber im Dienst abgestürzt. (Quelle: Shane Chalker/imago images)

Die Brände im Osten Australiens toben weiter, die Feuerwehr kämpft gegen die Flammen – dabei ist jetzt ein Hubschrauber abgestürzt. Am Wochenende könnte die Lage noch einmal dramatischer werden.

Im Einsatz gegen die verheerenden Buschfeuer im Norden Australiens ist ein Hubschrauber verunglückt. Der Pilot sei nur leicht verletzt worden, sagte ein Sprecher der Feuerwehr des Bundesstaats Queensland der Nachrichtenagentur AFP. Er sei ins Krankenhaus gebracht worden.

Der Hubschrauber sei im Einsatz gegen einen Brand in der nördlich von Toowoomba gelegenen Stadt Pechey gewesen, sagte der Sprecher. Das Feuer sei am Dienstag ausgebrochen und verschlimmere sich derzeit, teilte die Feuerwehr mit. Die Behörden riefen die Bewohner von Pechey auf, zu ihrer eigenen Sicherheit die Gegend zu verlassen.

Risikostufe "katastrophale Feuergefahr" 

Die verheerenden Buschbrände im Osten Australiens haben nach Schätzungen der Feuerwehren bereits über 1,1 Millionen Hektar Land in Mitleidenschaft gezogen. Allein im Bundesstaat New South Wales tobten am Mittwoch rund 70 Brände, von denen bisher 50 eingedämmt werden konnten, wie der staatliche Brandbekämpfungsdienst mitteilte. Am Vortag war für Sydney und Umgebung erstmals die Risikostufe "katastrophale Feuergefahr" ausgerufen worden, über 600 Schulen blieben geschlossen.
 

 
In Australien wüten im Frühling und Sommer regelmäßig Buschbrände. In diesem Jahr haben sie nach Expertenangaben aber besonders früh begonnen und sind aufgrund verbreiteter Trockenheit, hoher Temperaturen und starken Winds besonders heftig. Auch für das kommende Wochenende erwartet die Feuerwehr schwierige Bedingungen mit steigenden Temperaturen und starken Winden, die die Flammen weiter anfachen könnten.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP, dpa

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