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Philippinen: Taifun trifft Inselstaat – mehrere Tote

"Es sieht schlimm aus"  

Taifun trifft die Philippinen – mehrere Tote

03.12.2019, 13:23 Uhr | AFP

Philippinen: Taifun "Kammuri" sorgt für Zerstörung

Der Taifun "Kammuri" hat die Philippinnen getroffen. Starker Regen und heftige Windböen mit Geschwindigkeiten von bis zu 200 km/h haben viele Regionen verwüstet. Mehrere Menschen kamen dabei ums Leben. (Quelle: Reuters)

Philippinen: Taifun "Kammuri" hat in vielen Regionen ein Bild der Zerstörung hinterlassen. Mehrere Menschen kamen ums Leben. (Quelle: Reuters)


Ein heftiger Taifun hat die Philippinen getroffen. Mehrere Menschen kamen ums Leben, Hunderttausende befinden sich in Notunterkünften. Vor allem im Norden des Landes ist die Lage dramatisch.

Durch den Taifun "Kammuri" sind auf den Philippinen mehrere Menschen ums Leben gekommen. Auf der Insel Mindoro sei ein Mann von einem Baum erschlagen worden, ein anderer von einem umherfliegenden Stück Holz, teilte die örtliche Polizei am Dienstag mit. Bereits vor der Ankunft des Sturms war am Montag laut Polizei ein 33-jähriger Mann durch einen Stromschlag ums Leben gekommen, als er versuchte, sein Dach zu sichern.

Der heftige Sturm sorgte außerdem für Überschwemmungen und Stromausfälle. Er deckte Dächer ab, ließ Strommasten umstürzen und drückte Fensterscheiben ein. Hunderttausende Menschen hatten sich vorab in Sicherheit gebracht.

"Es sieht schlimm aus"

"Wir prüfen die Schäden noch, aber es sieht schlimm aus", sagte ein Katastrophenschutzmitarbeiter in der Provinz Sorsogon auf der Insel Luzon, wo der Taifun am Montagabend auf Land getroffen war. Nach Angaben von Meteorologen schwächte sich "Kammuri" auf seinem Weg in den bevölkerungsreichen Süden der Philippinen leicht ab. Er erreichte demnach aber immer noch Windgeschwindigkeiten von bis zu 150 Stundenkilometern, einige Böen kamen auf 205 Stundenkilometer.

Der Flughafen von Manila blieb aus Sicherheitsgründen vorerst geschlossen. Rund 500 Flüge wurden gestrichen. Passagiere wurden aufgefordert, gar nicht erst zum Flughafen zu kommen.

Hunderttausende Menschen in Notunterkünften

In der Region Bicol wurden rund 340.000 Menschen in Notunterkünften untergebracht. Die Bewohner niedrig gelegener Armenviertel von Manila wurden aufgerufen, wegen des Sturms ihre Hütten zu verlassen und sich in Sicherheit zu bringen.
 

 
Die Philippinen werden jährlich durchschnittlich von 20 Taifunen und Stürmen getroffen. Dabei kommen jedes Jahr hunderte Menschen ums Leben. Der bislang schwerste Taifun "Haiyan" ereignete sich 2013. Knapp 7400 Menschen kamen ums Leben oder gelten seither als vermisst.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

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