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Evakuierungen in Australien – Brandhelfer erhalten Geld

Von reuters, dpa, mvl

Aktualisiert am 29.12.2019Lesedauer: 2 Min.
Brände in Australien: Die Feuer sind immer noch nicht unter Kontrolle.
Brände in Australien: Die Feuer sind immer noch nicht unter Kontrolle. (Quelle: Dan Himbrechts/imago-images-bilder)
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Seit Monaten toben Buschbrände in Australien. Und es ist keine Besserung in Sicht. Im Gegenteil, hohe Temperaturen und Winde erschweren die Situation. Freiwillige Feuerwehrleute sollen nun unterstützt werden.

Die australischen Behörden haben wegen der Gefahr weiterer Buschbrände Anwohner und Urlauber aufgerufen, bestimmte Regionen des Bundesstaates Victoria zu verlassen. Für Montag seien Temperaturen von mehr als 40 Grad Celsius, starke Winde aus wechselnden Richtungen und Gewitter zu erwarten, teilte die Katastrophenschutzbehörde am Sonntag mit. Dadurch erhöhe sich die Brandgefahr.

Hier rettet ein Fahrradfahrer einen Koala vor dem Verdursten

Besonders betroffen sei die Region East Gippsland. Bewohner und Zehntausende Urlauber seien daher aufgefordert, spätestens bis Montagmorgen das Gebiet östlich der Stadt Bairnsdale zu räumen, sagte der Leiter der Behörde, Andrew Crisp. "Sie sollten sich dort morgen nicht mehr aufhalten, und wir wollen, dass Sie jetzt gehen." Bairnsdale liegt rund 280 Kilometer östlich der Millionenmetropole Melbourne.

Extreme Temperaturen drohen

Ein Musik-Festival, das in der betroffenen Gegend über den Jahreswechsel stattfinden sollte, wurde am Sonntagmorgen abgesagt. Rund 9.000 Besucher hielten sich bereits auf dem Gelände auf und mussten abreisen. Auch im Bundesstaat New South Wales wurde für Anfang der Woche mit extrem hohen Temperaturen und einer steigenden Brandgefahr gerechnet.

Zahlreiche freiwillige Feuerwehrleute kämpfen unermüdlich gegen die Brände. Für sie hat die australische Regierung nun Entschädigungen angekündigt. Premierminister Scott Morrison, dem zuvor mangelnde Unterstützung der Einsatzkräfte vorgeworfen worden war, stellte am Sonntag eine Tagespauschale von umgerechnet knapp 190 Euro in Aussicht. Im besonders betroffenen New South Wales machen freiwillige Helfer rund 90 Prozent der Löschkräfte aus. Viele von ihnen haben Urlaub genommen, um sich dem Inferno entgegenzustellen.

Betrag ist von der Steuer befreit

Um das Geld zu bekommen, müssen die Feuerwehrleute mehr als zehn Tage für den Rural Fire Service (RFS) im Einsatz gewesen sein und entweder als Selbstständige oder bei einem kleinen oder mittleren Unternehmen arbeiten. Außerdem ist der steuerfreie Gesamtbetrag gedeckelt auf 6.000 Australische Dollar, umgerechnet etwa 3.750 Euro.

Allein in New South Wales ist den seit Oktober dieses Jahres wütenden Flammen mittlerweile eine Landfläche von der Größe Belgiens zum Opfer gefallen. Fast 1.000 Häuser wurden zerstört, neun Menschen kamen ums Leben.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagenturen dpa und Reuters
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