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Neuseeland: Weiteres Opfer stirbt nach Vulkanausbruch

Jetzt sind es 20 Tote  

Neuseeland: Weiteres Opfer stirbt nach Vulkanausbruch

13.01.2020, 09:29 Uhr | dpa

Neuseeland: Weiteres Opfer stirbt nach Vulkanausbruch. Rauchschwaden steigen über der Vulkaninsel White Island auf: Die Zahl der Todesopfer beträgt nun insgesamt 20. (Archivbild) (Quelle: AP/dpa/Mark Baker)

Rauchschwaden steigen über der Vulkaninsel White Island auf: Die Zahl der Todesopfer beträgt nun insgesamt 20. (Archivbild) (Quelle: Mark Baker/AP/dpa)

47 Touristen waren auf der White Island unterwegs, als der Vulkan auf der Insel plötzlich ausbrach. Einen Monat später gibt ein weiteres Todesopfer – und es schweben noch immer Menschen in Lebensgefahr.

Gut einen Monat nach dem verheerenden Vulkanausbruch in Neuseeland ist die Zahl der Todesopfer auf 20 gestiegen. Eine weitere Person sei in einem australischen Krankenhaus ihren Verletzungen erlegen, teilte die neuseeländische Polizei am Montagmorgen mit. Offen blieb, ob es sich bei dem 20. Todesopfer um einen Mann oder eine Frau handelt.

47 Touristen hatten sich am 9. Dezember auf einer Sightseeingtour auf der Vulkaninsel White Island vor der Ostküste von Neuseelands Nordinsel befunden, als es zu dem Ausbruch kam.

Noch schweben vier Opfer in Lebensgefahr

Zurzeit sind in neuseeländischen Krankenhäusern noch 13 Verletzte in Behandlung, vier von ihnen befinden sich in kritischem Zustand. Weitere 13 Verletzte waren bereits in den Tagen nach dem Vulkanausbruch auf der auch Whakatane genannten Insel zur Behandlung nach Australien geflogen worden.

Nach zwei Vermissten stellte die Polizei die Suche an Weihnachten ein. Es wird vermutet, dass auch sie ums Leben kamen und ihre Leichen ins Meer gespült wurden. Offiziell heißt es nun, es gebe 18 bestätigte Tote und zwei Vermisste.

Der Inselstaat Neuseeland liegt auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring, der geologisch aktivsten Zone der Erde. White Islands Vulkan war seit einiger Zeit wieder verstärkt aktiv, trotzdem fuhren immer wieder Boote mit Ausflüglern dorthin.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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