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Todesopfer bei schwerem Erdbeben in Mexiko

Von dpa, law, aj

Aktualisiert am 25.06.2020Lesedauer: 2 Min.
Schweres Erdbeben in Mexiko: Im Bundesstaat Oaxaca ereignete sich ein Erdbeben der StÀrke 7,5.
Schweres Erdbeben in Mexiko: Im Bundesstaat Oaxaca ereignete sich ein Erdbeben der StÀrke 7,5. (Quelle: Luis Alberto Cruz Hernandez/AP/dpa/dpa-bilder)
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Ein schweres Erdbeben hat am Dienstag Mexiko erschĂŒttert. Danach wurde eine kleine Tsunami-Welle an der KĂŒste registriert. Mindestens zehn Menschen verloren ihr Leben.

Ein heftiges Erdbeben hat am Dienstag in Mexiko erschĂŒttert. Das Seismologische Zentrum Europa-Mittelmeer gab die StĂ€rke zunĂ€chst mit 7,5 an, der US-Erdbebendienst USGS bezifferte sie auf 7,4. Fotos in sozialen Netzwerken zeigten kleinere SchĂ€den. Die Zahl der Todesopfer hatte sich zuletzt von sechs auf zehn erhöht. In einer Raffinerie brach zudem ein Feuer aus.

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Das Epizentrum lag im Bundesstaat Oaxaca. Weil es sich in vergleichsweise geringer Tiefe ereignete, war die IntensitÀt hoch. Bei einem Hauseinsturz starb eine Person, berichtete der Gouverneur von Oaxaca örtlichen Medien zufolge.

Nach dem Erdstoß wurde fĂŒr die KĂŒstengebiete von SĂŒdmexiko, Guatemala, El Salvador und Honduras eine Tsunamiwarnung herausgegeben. TatsĂ€chlich ist auf Aufnahmen zu sehen, dass sich das Wasser an der KĂŒste örtlich zurĂŒckgezogen hat. Das kann Vorbote fĂŒr einen Tsunami sein. Der US-Wetterdienst NOAA warnte zunĂ€chst vor Wellen mit bis zu drei Metern Höhe. Dann stuften die Experten die Warnung herunter auf Wellen von bis zu einem Meter Höhe. In Salina Cruz und Acapulco wurde dann eine Welle von jeweils rund 70 Zentimetern gemessen.

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Sechs Tote in Oaxaca

Mindestens sechs Menschen kamen in Oaxaca ums Leben, wie die Zivilschutzbehörde des sĂŒdlichen Bundesstaates mitteilte. Rund 500 WohnhĂ€user, 15 Gesundheitszentren, vier Schulen und vier archĂ€ologische AusgrabungsstĂ€tten seien beschĂ€digt worden, berichtete der Gouverneur Alejandro Murat am Abend (Ortszeit). Die Behandlung von Covid-19 und anderen Krankheiten gehe in allen KrankenhĂ€usern normal weiter.

Aus der Region wurden grĂ¶ĂŸtenteils leichte SchĂ€den an GebĂ€uden gemeldet. Auf Fotos war zu sehen, dass in der Provinzhauptstadt Oaxaca de JuĂĄrez Steine von DĂ€chern und HĂ€userfassaden abgebrochen und Mauern eingestĂŒrzt waren. Zudem fiel der Strom aus. In einer Raffinerie in Salina Cruz brach nach dem Beben ein Feuer aus. Der Brand sei schnell gelöscht worden, teilte der staatliche Ölkonzern Pemex mit. Das Unternehmen meldete einen Verletzten – Mexikos Zivilschutzbehörde berichtete von einem Pemex-Mitarbeiter unter den Todesopfern.

Erdbebenalarm: Im mehrere Hundert Kilometer vom Epizentrum entfernten Mexiko-Stadt war das Beben noch so stark zu spĂŒren, dass sich Menschen gegen die Mauer stemmten.
Erdbebenalarm: Im mehrere Hundert Kilometer vom Epizentrum entfernten Mexiko-Stadt war das Beben noch so stark zu spĂŒren, dass sich Menschen gegen die Mauer stemmten. (Quelle: Fernando Llano/AP/dpa/dpa-bilder)

Die Seite erdbebennews.de berichtet, dass sich das Epizentrum an der Störungszone befindet, an der im September 2017 bei einem Beben der StĂ€rke 8,2 Zehntausende HĂ€user zerstört wurden. Damals kamen 369 Menschen ums Leben. 1.985 starben bei einer Erdbebenkatastrophe in Mexiko-Stadt mindestens 10.000 Menschen. Die gesamte WestkĂŒste des amerikanischen Doppelkontinents liegt am sogenannten Pazifischen Feuerring, der fĂŒr seine seismische AktivitĂ€t bekannt ist.

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Von Michaela Koschak
  • Sonja Eichert
Von Sonja Eichert
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