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Tsunami in Mallorca und Menorca nach starkem Erdbeben in Algerien

Hunderte Kilometer vom Epizentrum  

Mini-Tsunami auf Mallorca nach Erdbeben in Algerien

18.03.2021, 13:07 Uhr
Tsunami in Mallorca und Menorca nach starkem Erdbeben in Algerien. Sonnenuntergang an der Promenade von Palma de Mallorca: Nach einem Erdbeben in Algerien wurde hier und an anderen Mittelmeerinseln ein Tsunami gemessen. (Archivfoto) (Quelle: imago images)

Sonnenuntergang an der Promenade von Palma de Mallorca: Nach einem Erdbeben in Algerien wurde hier und an anderen Mittelmeerinseln ein Tsunami gemessen. (Archivfoto) (Quelle: imago images)

An der Küste von Mallorca wurde ein kleiner Tsunami gemessen. Die große Gefahr herrschte aber andernorts – hunderte Kilometer entfernt gab es Verletzte durch ein Beben.

Nach einem Erdbeben in Algerien ist an mehreren Inseln im Mittelmeer ein Tsunami registriert worden. In der Nacht zum Donnerstag um 1.04 Uhr hatte eine Erschütterung rund 20 Kilometer vor der algerischen Küstenstadt Bejaja die Stärke 6.0. In der Region wurden etliche Häuser beschädigt und einige Menschen verletzt.

330 Kilometer entfernte in Palma de Mallorca zeigt eine Messstelle: Nach dem Beben zog sich das Meer dort zunächst leicht zurück, 70 Minuten nach dem Erdstoß in zehn Kilometern Tiefe erreichte eine Welle mit einer Amplitude von 12 Zentimetern die Insel. Der Effekt war auch danach noch messbar wie das Schwappen in einer Badewanne.

Keine Berichte von Zeugen

In der Nacht hatte die spanische Zivilschutzbehörde einen Tsunamialarm herausgegeben, da war die Welle aber bereits eingetroffen. Durch die Nachtzeit und die geringe Höhe gab es aber bisher keine Berichte von Zeugen. Auch im Mittelmeer sind Tsunamis möglich, die große Schäden anrichten können. Im Mai 2003 etwa hatte ein Tsunami Mallorca nach einem Beben in Algerien bis zu zwei Meter hohe Wellen und einige Zerstörung an Yachten und Hafenanlagen gebracht. Palmas Paseo Marítimo hatte stundenlang unter Wasser gestanden. 

Nach dem aktuellen Beben wurde auch in Menorca an der Gezeitenmessststelle in Mao der Tsunami registriert, hier mit einer Amplitude von 14 Zentimetern, auffällige Veränderungen wurden auch auf Sardinien festgestellt.

17 Verletzte in Algerien 

In Algerien wurden bei dem Beben mindestens 17 Menschen verletzt, wie die Seite erdbebennews.de unter Berufung auf offizielle Quellen berichtet. Einige wurden durch herabstürzende Gebäudeteile verletzt. Zum Teil hatte es erhebliche Gebäudeschäden gegeben.

Einige Verletzungen gingen auch darauf zurück, dass Menschen in Panik aus einem oberen Stockwerk gesprungen waren, berichtet erdbebennews.de. Die Seite hatte auch zuerst den Tsunami gemeldet. 

Verwendete Quellen:

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