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Hochwasser in Berchtesgarden – Söder: "Haben einen unglaublichen Weckruf der Natur erlebt"

Flut in Bayern  

Söder: "Haben einen unglaublichen Weckruf der Natur erlebt"

18.07.2021, 17:06 Uhr | t-online, dpa, pdi

Berchtesgaden: Hochwasser sorgt für Katastrophenalarm

Das Tief "Bernd" ist von Westeuropa und dem Westen Deutschlands Richtung Osten und Süden weitergezogen. Vor allem Regionen in Oberbayern und im Allgäu kämpfen mit Hochwasser und Überschwemmungen. (Quelle: t-online)

Katastrophenalarm: Hochwasser sorgt für Fluten in der Innenstadt von Berchtesgaden. (Quelle: t-online)


Auch Bayern hat mit Starkregen und Überschwemmungen zu kämpfen. Insbesondere im Berchtesgadener Land ist die Lage angespannt. Ministerpräsident Söder äußerte sich vor Ort zur Lage.

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat den vom Hochwasser betroffenen Menschen in Südostbayern Hilfe und Unterstützung zugesichert. "Wir lassen da niemanden allein, ganz sicher nicht", sagte Söder am Sonntagnachmittag in Schönau am Königssee. Unabhängig von in Aussicht gestellten Hilfen des Bundes werde man auch in Bayern überlegen, wie man helfen könne.

Eine "absolute Super-Katastrophe"

"Wir trauern um alle Opfer, wir beten mit den Angehörigen, wir wünschen allen, die noch betroffen sind, alles Gute", sagte Söder. Zudem dankte er den Rettungskräften, die Übermenschliches leisteten.

Mit Blick auf das Hochwasser im Westen Deutschlands sprach Söder von einer "absoluten Super-Katastrophe". In Relation dazu sei die Situation in Bayern nun zwar "sehr, sehr schlimm", wenn auch nicht ganz so dramatisch. Für die einzelnen Betroffenen sei es aber genau gleich schlimm. "Deswegen muss uns jedes Schicksal wertvoll sein."

Söder mahnte, man müsse nun sowohl bei Klimaanpassungsmaßnahmen als auch beim Klimaschutz das Tempo beschleunigen. Bis 2040 wolle Bayern klimaneutral werden, "und da werden wir uns richtig anstrengen müssen dafür. Wir haben die letzten Tage einen unglaublichen Weckruf der Natur erlebt", sagte der CSU-Chef. Aber auch wenn Klimaschutz teuer sei: "Am Ende sind die Kosten des Nichtstuns viel, viel teurer."

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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