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Griechenland: Feuerwehr kämpft gegen kilometerlange Feuerfront

Ortschaften evakuiert  

Griechische Feuerwehr kämpft gegen kilometerlange Feuerfront

17.08.2021, 11:39 Uhr | AFP

Griechenland: Feuerwehr kämpft gegen kilometerlange Feuerfront. Feuerwehrleute nahe Athen: Seit Wochen kommt es in Griechenland immer wieder zu heftigen Waldbränden. (Quelle: imago images/Marios Lolos )

Feuerwehrleute nahe Athen: Seit Wochen kommt es in Griechenland immer wieder zu heftigen Waldbränden. (Quelle: Marios Lolos /imago images)

Ganze Ortschaften müssen evakuiert werden: Ein Waldbrand nahe Athen ist außer Kontrolle geraten. Auch in Südfrankreich mussten Menschen ihre Häuser verlassen.

Frankreich, Griechenland und Italien haben mit schweren Waldbränden zu kämpfen. Im Westen der griechischen Hauptstadt Athen kämpfen griechische und internationale Feuerwehrleute weiter gegen einen unkontrollierten Wald- und Buschbrand an. Am Dienstagmorgen wurde die Evakuierung etlicher nahe gelegener Ortschaften angeordnet. Es handelt sich Medienberichten zufolge um eine kilometerlange Feuerfront in der Nähe des Ortes Vilia. Der Brand sei bereits am Montagabend ausgebrochen.

Die Rauchentwicklung des Feuers ist so stark, dass man es auch auf Satellitenbildern sieht. Laut Feuerwehr sind rund 330 Einsatzkräfte mit 115 Fahrzeugen vor Ort; am Dienstagmorgen konnte zudem wieder mit Löscharbeiten aus der Luft begonnen werden. Im Einsatz sind sechs Hubschrauber und fünf Flugzeuge. Insgesamt registrierte die griechische Feuerwehr von Montag- bis Dienstagmorgen 44 neue Waldbrände.

Evakuierungen in Südfrankreich

In Südfrankreich sind Tausende Menschen in Sicherheit gebracht worden. Die Evakuierung sei eine Vorsichtsmaßnahme, teilte die Feuerwehr im Département Var am Dienstag mit. Bislang sei niemand zu Schaden gekommen.

Nach Angaben der Präfektur wurden unter anderem mehrere Campingplätze rund um den nahe Saint-Tropez gelegenen Ort Grimaud evakuiert. Das Feuer war am Montag ausgebrochen. Die Feuerwehr ist mit rund 750 Einsatzkräften im Einsatz.

Auch in Süditalien gehen die Löscharbeiten weiter. Vor allem auf Sizilien galt am Dienstag mit Ausnahme einer Provinz im Nordosten die höchste Waldbrand-Warnstufe. Im Süden geben Trockenheit, Hitze und starke Winde den Flammen immer wieder Nährboden. Auch Löschflugzeuge sind vielerorts auf den großen Inseln, in Kalabrien am Südzipfel des Festlandes oder etwa in Latium, wo Rom liegt, im Einsatz. Die Zivilschutzbehörde zählte nach Angaben vom Montagabend seit Mitte Juni mehr als 1.000 Anfragen für Löschunterstützung aus der Luft.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

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