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Vulkanausbruch auf La Palma: Ausgangssperre wegen giftiger Gase verhängt

Nach Vulkanausbruch  

Giftige Gase: Bewohner von La Palma sollen Häuser nicht verlassen

02.10.2021, 15:30 Uhr | rtr

Auf La Palma: Veränderung am Vulkan besorgt Anwohner

Es ist alles andere als eine gute Nachricht für die Bewohner der Kanareninsel La Palma. Auf den Drohnenbildern von Freitag ist zu sehen, wie Lava aus einem weiteren Schlot quillt – die Bewohner der Kanareninsel befürchten weiteres Unheil. (Quelle: Reuters)

Anwohner in Sorge: Drohnenbilder zeigen einen neuen Lavaschlot auf der Urlaubsinsel La Palma. (Quelle: Reuters)


Die Vulkaninsel La Palma kommt nicht zur Ruhe. Nun sollen die Bewohner der Insel erst einmal nicht mehr ihre Häuser verlassen. Giftige Gase ziehen derzeit nicht weiter.

Die Bewohner der Kanaren-Insel La Palma sind aufgefordert, wegen möglicherweise gesundheitsgefährdender Gase und schwarzen Qualms durch den Vulkanausbruch möglichst wenig Zeit im Freien zu verbringen. Eine Ausgangssperre für 3.500 Menschen in den betroffenen Gebieten hoben die Behörden am Samstag nach einer Verbesserung der Luftqualität auf. Das Auswärtige Amt in Berlin riet von nicht notwendigen Reisen nach La Palma ab. "Es ist nicht auszuschließen, dass es zu Evakuierungen weiterer Gebiete oder auch zu – eventuell nur vorübergehenden – Schließungen des Flughafens auf La Palma kommen wird", hieß in einem am Samstag veröffentlichten Hinweis.

Am Freitag hatte sich am Vulkan ein neuer Schlot aufgetan, aus dem Lava floss. Der Vulkan-Experte Miguel Angel Morcuende sprach von "intensiven Aktivitäten". Bislang wurden rund 6.000 Menschen aus den gefährdeten Bereichen um den Vulkan Cumbre Vieja evakuiert.

Seit dem Ausbruch am 19. September wurden rund 800 Gebäude zerstört. Allerdings sind die wenigsten der rund 83.000 Inselbewohner von den Eruptionen betroffen. "Weniger als acht Prozent der Insel ist vom Vulkan betroffen", sagte Morcuende. Der Rest führe ein normales Leben. 

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur Reuters

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