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La Palma: Vulkan fordert erstes Todesopfer

Unglück auf Kanaren-Insel  

Vulkan auf La Palma fordert erstes Menschenleben

13.11.2021, 17:46 Uhr | dpa

La Palma: Vulkan fordert erstes Todesopfer. Vulkanausbruch auf La Palma: Ein Mensch ist inzwischen ums Leben gekommen. (Quelle: imago images/Agencia EFE)

Vulkanausbruch auf La Palma: Ein Mensch ist inzwischen ums Leben gekommen. (Quelle: Agencia EFE/imago images)

Auf der Kanaren-Insel La Palma hat der wütende Vulkan bereits mehr als 1.450 Gebäude zerstört. Nun forderte er das erste Menschenleben. Ein Mann suchte sein Haus im Sperrgebiet auf, doch er kehrte nicht wieder zurück.

Der Vulkan auf der Kanaren-Insel La Palma hat erstmals seit dem Ausbruch vor knapp acht Wochen ein Menschenleben gefordert. Die Leiche eines Mannes sei am Samstag im Sperrgebiet im Süden La Palmas entdeckt worden, berichteten die Zeitung "El Mundo" und andere Medien unter Berufung auf die Polizei. Der 70-Jährige sei allem Anschein nach ums Leben gekommen, als das Dach seines Hauses in der Gemeinde Los Llanos de Aridane eingebrochen sei.

Der Mann hatte die Sperrzone den Medienberichten zufolge mit Genehmigung der Behörden betreten. Regelmäßig dürfen Bewohner der evakuierten Häuser in das von Asche bedeckte Gebiet am Gebirgszug Cumbre Vieja, damit sie etwa Dokumente oder andere dringend benötigte Dinge aus ihren Häusern holen können. Das geschieht meistens unter Aufsicht der Behörden. Der am Samstag geborgene Mann habe in seiner Immobilie vermutlich versucht, die Vulkanasche wegzuputzen. Er sei am Freitag von Verwandten als vermisst gemeldet worden.

Mehr als 1.450 Gebäude zerstört

Seit der Vulkan, der noch keinen offiziellen Namen hat, am 19. September ausbrach, hat die zum Teil circa 1.300 Grad heiße Lava nach einer jüngsten Bilanz der Regionalbehörden mehr als 1.450 Gebäude völlig zerstört. Demnach waren zuletzt insgesamt 1.018 Hektar von einer meterdicken Lavaschicht bedeckt. Diese Fläche entspricht mehr als 1.400 Fußballfeldern.

Mehr als 7.000 Bewohner mussten seit Ausbruch des Vulkans in Sicherheit gebracht werden. Seit vielen Tagen schon bewegen sich die Lavaströme allerdings nur noch sehr langsam oder überhaupt nicht vorwärts.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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