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USA | Anschlag auf LGBTQ-Club in Colorado: Polizei gibt Namen der Opfer bekannt


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Polizei gibt Namen der Opfer bekannt – und korrigiert Verletztenzahl

Von dpa, t-online, aj

Aktualisiert am 22.11.2022Lesedauer: 2 Min.
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Trauerbekundungen vor dem Tatort: Die Attacke ereignete sich in der Nacht vor einem Gedenktag für die Opfer von Transfeindlichkeit. (Quelle: IMAGO/Tracy Harmon)
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Nach der Attacke auf einen LGBTQ-Nachtclub im US-Staat Colorado laufen die Ermittlungen. Die Polizei veröffentlichte nun auch die Namen der fünf Todesopfer.

Nach den tödlichen Schüssen in einem bei Schwulen, Lesben und der Trans-Gemeinschaft populären Nachtclub im US-Bundesstaat Colorado haben die Ermittler die Zahl der Verletzten korrigiert. Insgesamt seien 18 Menschen verletzt worden, davon 17 durch Schüsse, teilte die Polizei von Colorado Springs am Montag (Ortszeit) mit. Ein weiteres "Opfer" habe keine sichtbaren Verletzungen davongetragen. Die Polizei hatte anfangs von 18 Verletzten gesprochen, später dann von 25. Die Zahlen könnten sich auch nochmals ändern, sagte eine Sprecherin.

Die Polizei veröffentlichte am Montag die Namen der fünf Todesopfer der Attacke. Auch zwei Barkeeper sind laut US-Medienberichten unter den Menschen, die in der Nacht zu Sonntag in dem Club getötet wurden. Einer der davon ist der 22-jährige Daniel Aston aus Tulsa. In einem Interview mit der Nachrichtenagentur AP beschrieben seine Eltern ihn als jemanden, der den "Raum erhellte" und "immer lächelte, immer glücklich und albern war". Seine Mutter, Sabrina Aston, sagte zu AP: "Wir stehen unter Schock, wir haben ein bisschen geweint, aber dann geht man durch diese Phase, in der man einfach nur irgendwie taub ist, und ich bin sicher, dass es uns wieder treffen wird".

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Der mutmaßliche Schütze wurde am Tatort festgenommen, ebenfalls verletzt. Er sei weiter im Krankenhaus, teilte die Polizei am Montag mit. Nach Überzeugung der Polizei hatte der 22-jährige Mann den Club mit einem Sturmgewehr und einer Handfeuerwaffe betreten und sofort das Feuer eröffnet. Zwei Anwesende im Club seien eingeschritten und hätten den Angreifer gestoppt, darunter ein Mann namens Richard Fierro. Zu dem genauen Ablauf äußerte sich die Polizei zunächst nicht. Fierro sagte der "Washington Post", er sei Ex-Soldat, habe den Angreifer von hinten gepackt, zu Boden gerissen, ihm die Handfeuerwaffe abgenommen und damit auf ihn eingeschlagen.

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Ein Therapiehund tröstet Menschen in Colorado Springs: Mindestens fünf Menschen wurden von dem Angreifer getötet. (Quelle: IMAGO/Tracy Harmon)

Bezirksstaatsanwalt: Ermittlungen könnten länger andauern

Der zuständige Bezirksstaatsanwalt Michael Allen betonte, es seien noch keine finalen Anklagepunkte gegen den Verdächtigen bei Gericht vorgebracht worden. Das stehe noch aus. Er stimmte die Öffentlichkeit auf längere Ermittlungen ein. Keine Angaben machte Allen dazu, ob der Verdächtige inzwischen mit der Polizei gesprochen habe.

Offizielle Angaben zum Motiv des mutmaßlichen Täters gab es zunächst nicht. Der Generalstaatsanwalt des US-Bundesstaates Colorado, Phil Weiser, hatte allerdings gesagt, er halte ein anderes Motiv als Hass für schwer vorstellbar.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
  • CBS: "What we know about the Colorado Springs shooting victims"
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