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Geldautomat in Spenge gesprengt – Explosion zerstört Wohnhaus

Erhebliche Schäden in Nachbarschaft  

Unbekannte knacken Geldautomaten mit gewaltiger Sprengladung

31.03.2018, 16:19 Uhr | dpa

Unbekannte Räuber haben in Spenge im Kreis Herford einen Geldautomaten gesprengt. Der Nebeneffekt: Auch ein benachbarter Juwelierladen und eine Wohnung werden durch die gewaltige Sprengladung zerstört. (Screenshot: Nonstop News)
Geldautomat gesprengt: Wohnung brennt

Unbekannte Räuber haben in Spenge im Kreis Herford einen Geldautomaten gesprengt. Der Nebeneffekt: Auch ein benachbarter Juwelierladen und eine Wohnung werden durch die gewaltige Sprengladung zerstört. (Quelle: t-online.de)

Geldautomat gesprengt: Durch die gewaltige Detonation wurde auch die Umgebung erheblich beschädigt. (Quelle: t-online.de)


Wieder haben Unbekannte in Nordrhein-Westfalen einen Geldautomaten gesprengt. Die Explosion war so stark, dass sie in der Nachbarschaft erhebliche Schäden an Autos und Gebäuden anrichtete. Verletzt wurde niemand.

Mit einer gewaltigen Ladung Sprengstoff haben Räuber ein Wohn- und Geschäftshaus in Ostwestfalen zerstört. Umherfliegende Gebäudeteile zertrümmerten in der Nachbarschaft Fensterscheiben und beschädigten Autos, als die Täter einen Geldautomaten in Spenge zu sprengen versuchten. Auch ein benachbartes Juweliergeschäft wurde stark beschädigt. Verletzt wurde nach Polizeiangaben vom Samstag niemand. Von den Tätern fehlte zunächst jede Spur.

Nachbarn seien am frühen Samstagmorgen gegen 3.55 Uhr von einem ersten Knall wach geworden, sagte ein Polizeisprecher. Wenig später habe es in dem Gebäude eine noch lautere Detonation gegeben. Eine Außenwand direkt neben dem Geldautomaten wurde weggerissen. Offensichtlich hätten die Täter den Automaten sprengen wollen, um so an die gut gesicherten Scheine zu kommen.

Bewohner konnten sich rechtzeitig retten

Auch das Juweliergeschäft, das wie der Geldautomat in einem Vorbau des Hauses untergebracht ist, wurde zerstört. Das angrenzende Hauptgebäude geriet in Brand – die beiden 78 und 73 Jahre alten Bewohner retteten sich rechtzeitig ins Freie. Die Feuerwehr Spenge war mit allen in der Stadt verfügbaren 80 Kräften im Einsatz.

Zu den Tätern gebe es verschiedene Hinweise. Für Brandsachverständige war es zunächst unmöglich, den Tatort genauer zu untersuchen. Zur möglichen Beute könne man deshalb noch nichts sagen. Geprüft werde, ob die Täter bei der Gelegenheit auch den zerstörten Juwelierladen ausgeraubt hätten, sagte der Polizeisprecher. Die Kraft der Detonation sei erheblich gewesen, sagte der Sprecher. "Wir haben Gebäudeteile in 30, 40 Metern Entfernung gefunden."

Verwendete Quellen:
  • dpa

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