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Großeinsatz in Berlin nach Kiosk-Überfall: Sieben Verdächtige!

Sieben Verdächtige  

560 Polizisten durchsuchen Berliner Wohnungen

15.11.2018, 13:04 Uhr | dpa

Berlin-Friedrichshain: 560 Polizisten durchsuchen Wohnungen in der Rigaer Straße (Screenshot: dpa)
560 Polizisten stürmen Wohnungen in Berlin

Spezialkräfte der Polizei haben in Berlin-Friedrichshain mehrere Häuser gestürmt. "Die Beamten drangen am frühen Donnerstagmorgen gegen 6.00 Uhr mit schwerem Gerät in die Gebäude ein", so ein dpa-Reporter.

Großeinsatz in Berlin: 560 Polizisten stürmen Wohnungen in der Rigaer Straße. (Quelle: dpa)


Mit über 500 Beamten hat die Polizei mehrere Wohnungen in Berlin gestürmt. Anlass für den Einsatz war ein Kiosk-Überfall im Frühjahr. Sieben verdächtige Personen stehen unter Beobachtung. 

Die Berliner Polizei hat mit einem Großaufgebot am Donnerstagmorgen mehrere Wohnungen mutmaßlicher Linksextremisten in drei Stadtteilen durchsucht. "Hintergrund ist ein Ermittlungsverfahren der Berliner Staatsanwaltschaft wegen gefährlicher Körperverletzung", sagte ein Polizeisprecher.

Innensenator Andreas Geisel (SPD) bezeichnete den Einsatz als Ermittlungen im kriminellen Milieu. Es gehe nicht um politische Gründe, betonte Geisel im Info-Radio des Rundfunks Berlin-Brandenburg. Ziel sei es, Regeln durchzusetzen, die für alle gelten. Die Polizei war mit insgesamt rund 560 Einsatzkräften in Friedrichshain, Kreuzberg und Neukölln im Einsatz.

Sieben Verdächtige im Fokus

Spezialkräfte hatten unter anderem ein Haus in der Rigaer Straße in Friedrichshain gestürmt. Die Beamten drangen gegen 6 Uhr morgens in das Gebäude ein. Sieben Verdächtige sind laut Polizei im Visier der Ermittler. Sie stehen im Verdacht, im Mai 2018 einen Mann in einem Kreuzberger Spätkauf angegriffen zu haben.


"Einige Verdächtige haben wir in den durchsuchten Objekten angetroffen", sagte der Sprecher weiter. Die Staatsanwaltschaft prüfe nun, ob Haftbefehle beantragt werden. In der Rigaer Straße greifen gewalttätige Linksautonome immer wieder Polizisten an.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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