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Chemnitz: Messerangriff auf Daniel H. – Ermittlungsverfahren eingestellt

Zwei Männer weiter verdächtig  

Messerangriff von Chemnitz – Ermittlungsverfahren eingestellt

18.01.2019, 10:55 Uhr | AFP

Chemnitz: Messerangriff auf Daniel H. – Ermittlungsverfahren eingestellt. Trauer um Daniel H., der im August in Chemnitz mit Messerstichen getötet wurde: Einer der  Tatverdächtigen ist weiter auf der Flucht.  (Quelle: imago/Kai Horstmann)

Trauer um Daniel H., der im August in Chemnitz mit Messerstichen getötet wurde: Einer der Tatverdächtigen ist weiter auf der Flucht. (Quelle: Kai Horstmann/imago)

Der tödliche Messerangriff auf Daniel H. löste in Chemnitz wochenlange Proteste aus, der Iraker Yousif I. A. wurde festgenommen. Nun ist das Ermittlungsverfahren gegen ihn eingestellt.

Das Ermittlungsverfahren gegen einen der Beschuldigten im Fall Chemnitz ist eingestellt worden. Dem Iraker Yousif I. A. sei eine Tatbeteiligung an dem tödlichen Messerangriff auf den 35-jährigen Daniel H. vor mehr als vier Monaten nicht nachzuweisen, teilte die Staatsanwaltschaft Chemnitz mit. Auch die Aussagen von Zeugen, die den Mann als Tatbeteiligten beschrieben hatten, hätten sich im Laufe der Vernehmungen nicht bestätigt.

Yousif I. A. war nach dem Tötungsdelikt zunächst vorläufig festgenommen worden, kam aber rund drei Wochen später aufgrund mangelnden Tatverdachts wieder auf freien Fuß. Zwei andere Männer sind in dem Fall weiterhin dringend tatverdächtig.

Ausschreitungen und Hetzjagden

Gegen einen von ihnen erhob die Staatsanwaltschaft in der vergangenen Woche Anklage unter anderem wegen gemeinschaftlichen Totschlags. Er soll Ende August während eines Streits mit einem Messer auf Daniel H. eingestochen haben. Dieser starb unmittelbar nach der Tat. Ein weiterer Mann wurde durch Messerstiche verletzt.

Ein weiterer Tatverdächtiger ist nach wie vor auf der Flucht. Nach ihm wird seit Monaten mit einem internationalen Haftbefehl gesucht. Auch er soll mit einem Messer auf H. eingestochen haben.


Der Fall löste in Chemnitz wochenlange Proteste von Rechtsextremen aus. Unmittelbar nach der Tat kam es zu Ausschreitungen und Hetzjagden auf vermeintlich Fremde, weil es sich bei den Tatverdächtigen mutmaßlich um Asylbewerber handelte.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

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