Sie sind hier: Home > Panorama > Kriminalität >

Heilbronn: Kriminalpolizei ermittelt Bande falscher Polizisten

Vier deutsche Bundesländer betroffen  

Netzwerk falscher Polizisten aufgeflogen

18.02.2019, 17:23 Uhr | dpa

Falsche Polizisten auf Raubzug: Betrug an Tür und Telefon (Quelle: dpa/tmn/Martin Gerten)

Betrugsmasche "Falsche Polizisten": Polizei München veröffentlicht Telefonmitschnitt. (Quelle: Merkur)

Betrugsmasche "Falsche Polizisten": Polizei München veröffentlicht Telefonmitschnitt

Diese Betrugsmasche könnte dreister nicht sein: Kriminelle geben sich am Telefon als Polizisten aus und bringen Betroffene um ihr Erspartes. Die Polizei München hat einen Telefonmitschnitt veröffentlicht. (Quelle: Merkur)

Betrugsmasche "Falsche Polizisten": Polizei München veröffentlicht Telefonmitschnitt. (Quelle: Merkur)


Das Telefon klingelt, auf der Anzeige steht die vertraute Notrufnummer 110. Aber der Anruf kommt von falschen Polizisten. Die Bande hat offenbar vorwiegend ältere Menschen um 500.000 Euro gebracht.

Eine Bande falscher Polizisten, die ältere Menschen um mindestens 500.000 Euro gebracht haben soll, ist der Polizei ins Netz gegangen. Vor einer Woche wurden 20 Verdächtige ermittelt, wie die Kriminalpolizei Heilbronn mitteilte. Drei der mutmaßlichen Haupttäter sitzen in Untersuchungshaft, zwei weitere kamen gegen Auflagen frei, einer ist noch flüchtig.

Die hochmobile – laut Polizei bestens organisierte – Gruppe agierte in mehreren Regionen von Rheinland-PfalzBaden-Württemberg und Hessen. Bei Durchsuchungen von sieben Objekten in vier Bundesländern wurden Beweismittel gesichert – Goldschmuck, Goldbarren, Münzen, Bargeld und hochwertige Uhren. Zwölf Taten sind bislang bekannt.

Die Anrufer saßen den Angaben nach in der Türkei. Auf dem Telefon-Display der Angerufenen erschien die Notrufnummer 110. Die Betrüger hatten im Telefonbuch nach älter klingenden Vornamen gesucht und vorwiegend alleinstehende Frauen angerufen, wie die Polizei erklärte.

So beispielsweise eine Frau aus Neubrandenburg hat mehr als 18.000 verloren. Eine Frau habe der 64-Jährigen am Telefon berichtet, dass man einer rumänischen Bande auf der Spur sei und dabei Listen von Konten älterer Leute gefunden habe, teilte die Polizei mit. Diese Leute müssten befürchten, dass ihre Konten geplündert werden. Die Frau hob ihr Erspartes aus "Sicherheitsgründen" ab und habe es einem Boten - einem angeblichen Polizisten - gegeben. Erst dann habe sie Verdacht geschöpft und die 110 gewählt.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Die DSL-Alternative mit LTE50, pausieren jederzeit möglich
den congstar Homespot 100 entdecken
Gerry Weberbonprix.deOTTOUlla PopkenHappy SizeLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • giga.de
  • desired.de
  • kino.de
  • Statista
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Magenta TV
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Magenta Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe