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Bericht: VerdĂ€chtigter Schwager soll Stadt nicht verlassen dĂŒrfen

Aktualisiert am 04.03.2019Lesedauer: 2 Min.
Die seit Wochen vermisste Rebecca: Inzwischen sprechen die Ermittler zudem deutlich davon, dass die 15-JÀhrige getötet wurde.
Die seit Wochen vermisste Rebecca: Inzwischen sprechen die Ermittler zudem deutlich davon, dass die 15-JÀhrige getötet wurde. (Quelle: Polizei)
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Im Fall der vermissten SchĂŒlerin aus Berlin gibt es weiter keinen Durchbruch. TatverdĂ€chtiger ist immer noch ihr Schwager. Anwohner suchen am Sonntag noch einmal selbst nach ihr.

Die Suche nach der vermissten Rebecca aus Berlin lĂ€uft auch am Wochenende mit Hochdruck weiter. Bis zum Sonntagmittag seien 143 Hinweise aus der Bevölkerung eingegangen, die alle geprĂŒft wĂŒrden, sagte ein Sprecher der Polizei. Ein Lebenszeichen der 15 Jahre alten SchĂŒlerin gab es weiter nicht. Als verdĂ€chtig gelte immer noch der 27 Jahre alte Schwager des MĂ€dchens, in dessen Haus es vor seinem Verschwinden ĂŒbernachtet hatte, hieß es. Die Ermittler hatten den Mann am Donnerstag festgenommen und am Freitag wieder freilassen mĂŒssen, weil ein Haftrichter keinen dringenden Tatverdacht sah.

Worauf sich der Verdacht gegen den Schwager konkret stĂŒtzt, sagte die Polizei nicht. Möglicherweise spielt ein KleidungsstĂŒck eine Rolle, das Beamte nach Medienberichten am Mittwoch etwa anderthalb Kilometer entfernt vom Haus der Schwester fanden.


Die zeitweise Festnahme des Mannes erklĂ€rte die Polizei damit, dass es nicht aufzuklĂ€rende WidersprĂŒche "zwischen seinen Angaben und den neusten Ermittlungsergebnissen" gegeben habe. Laut einem Bericht des "Kurier" darf der Mann die Stadt nicht verlassen und muss sich regelmĂ€ĂŸig bei der Polizei melden. Ein Sprecher machte dazu keine Angaben. Rebeccas Familie hĂ€lt den Mann laut Medienberichten fĂŒr unschuldig.

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Experten des Landeskriminalamts durchsuchten am Freitag das Haus des Schwagers im sĂŒdlichen Teil Neuköllns. Er lebt dort mit einer Ă€lteren Schwester der Vermissten. Die Auswertung könne Tage dauern, hieß es.

Freunde machen sich selbst auf die Suche nach Rebecca

Von der 15-JĂ€hrigen fehlt seit fast zwei Wochen jede Spur. Die Polizei geht davon aus, dass sie getötet wurde. "Da es nach wie vor keinerlei Lebenszeichen von der Vermissten gibt, ist inzwischen davon auszugehen, dass Rebecca Opfer eines Tötungsdeliktes wurde", hieß es bereits in einer Mitteilung am Freitag. Es werde weiter alles getan, um sie zu finden.

Anwohner machten sich unterdessen am Sonntag nach einem Aufruf im Internet auf die erneute Suche nach dem MĂ€dchen. 10 bis 15 Menschen durchkĂ€mmten den Ortsteil Alt-Buckow, zum Teil mit dem Fahrrad. Einige hatten FlugblĂ€tter mit einem Foto der SchĂŒlerin dabei.

Rebecca hatte am 18. Februar bei ihrer Schwester und deren Familie im Wohnzimmer ĂŒbernachtet. Am Morgen, einem Montag, war Rebecca nicht mehr da und tauchte auch nicht in der Schule auf. Mit ihr verschwand auch eine Decke aus dem Haus. Kurz darauf wurde ihr Handy dauerhaft abgeschaltet. Nach einigen Tagen ĂŒbernahm eine Mordkommission die Ermittlungen.


Die Polizei setzte Suchhunde ein, wertete Handydaten aus und veröffentlichte Fotos des MĂ€dchens und ihrer zuletzt getragenen Kleidung. Auch ein Polizeihubschrauber ĂŒberflog den Stadtteil Britz. Parallel wandte sich die Familie an die Öffentlichkeit. Die Eltern sprachen mit mehreren Medien, eine weitere Schwester Rebeccas bat unter anderem bei Instagram um Hilfe bei der Suche.

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