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"Fuck the Police" – Twitter-Account von Scotland Yard gehackt

Anarcho-Aktion  

"Fuck the Police" – Twitter-Account von Scotland Yard gehackt

20.07.2019, 13:37 Uhr | dpa

"Fuck the Police" – Twitter-Account von Scotland Yard gehackt. Die Zentrale von Scotland Yard in London: "Wir entschuldigen uns bei unseren Abonnenten und Followern für die Nachrichten, die sie bekommen haben." (Quelle: Alberto Pezzali)

Die Zentrale von Scotland Yard in London: "Wir entschuldigen uns bei unseren Abonnenten und Followern für die Nachrichten, die sie bekommen haben." (Quelle: Alberto Pezzali)

"Befreit Digga D", "Scheiß auf die Bullen": Wer der Londoner Polizei auf Twitter folgt, dürfte sich am Freitagabend über seltsame Nachrichten gewundert haben. Später entschuldigte sich die Behörde.

Hacker haben den Twitter-Account der Londoner Polizei geknackt. In etlichen gefälschten Tweets forderten sie die Freilassung des Rappers Digga D, wie die britische Nachrichtenagentur PA berichtet. Scotland Yard teilte mit, von dem Hack sei nicht ihre IT-Infrastruktur an sich, sondern nur der MyNewsDesk-Account betroffen gewesen, über den Mitteilungen verbreitet würden. Die Ursachen würden noch ermittelt. "Wir entschuldigen uns bei unseren Abonnenten und Followern für die Nachrichten, die sie bekommen haben", hieß es.

Screenshot vom Twitter-Account der Londoner Polizei: Inzwischen sind die falschen Tweets alle gelöscht.  (Quelle: Twitter/ t-online.de)Screenshot vom Twitter-Account der Londoner Polizei: Inzwischen sind die falschen Tweets alle gelöscht. (Quelle: Twitter/ t-online.de)

Der Drill-Rapper Digga D wurde voriges Jahr im Alter von 17 Jahren zusammen mit vier anderen Mitgliedern einer Gang festgenommen worden, als sie mit Baseballschlägern und Macheten ausgerüstet auf dem Weg waren, Rivalen anzugreifen.
 

Der sogenannte Drill-Rap, bei dem oft maskierte und vermummte Männer von Waffen, Drogen und Messerstechereien reden, wird mit einem Anstieg von Gewaltverbrechen in der britischen Hauptstadt in Verbindung gebracht. Digga D und einige Mitrapper hatten schon eine dreijährige polizeiliche Auflage bekommen, keine Musik mit gewaltverherrlichenden Texten zu machen und die Polizei über neue Videos oder Auftritte zu informieren.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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