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Kopenhagen: Explosion vor Polizeiwache – zweiter Fall in einer Woche

Zweiter Fall in einer Woche  

Wieder Explosion in Kopenhagen – Tatort: eine Polizeiwache

10.08.2019, 11:41 Uhr | dpa, tyh

Kopenhagen: Explosion vor Polizeiwache – zweiter Fall in einer Woche. Nach der Explosion: die abgesperrte Polizeiwache im Stadtteil Nørrebro (Quelle: Reuters/Ritzau Scanpix/Philip Davali)

Nach der Explosion: die abgesperrte Polizeiwache im Stadtteil Nørrebro (Quelle: Ritzau Scanpix/Philip Davali/Reuters)

Am Dienstag hatte eine Explosion die Fassade der dänischen Steuerverwaltung schwer beschädigt, am Mittwoch gab es einen ähnlichen Vorfall in Südschweden. Die Hintergründe sind unklar.

Eine Explosion hat sich vor einer Polizeiwache in Kopenhagen ereignet. Verletzt wurde niemand, wie die dänische Polizei am Samstagmorgen auf Twitter mitteilte. Der Tatort im Stadtteil Nørrebro wurde abgesperrt. 

Der Polizeiposten war in der Nacht unbesetzt. Niemand sei verletzt worden, sagte Chefinspektor Jörgen Bergen Skov. Die Polizei suche einen Mann, der vom Ort des Geschehens weggerannt sei. Am Dienstag war bei einer Explosion vor einem Finanzamt in Kopenhagen eine Person leicht verletzt worden. Hier hatte die Polizei von einem gezielten Angriff gesprochen. Darum handele es sich auch bei dem Vorfall vom Samstag, sagte Skov. "Dies war kein Unfall, sondern eine absichtliche Tat."
  

 
Hinweise auf einen terroristischen Hintergrund der Explosionen gebe es nicht, sagte Skov. Es seien Angriffe auf Gebäude gewesen, nicht auf Menschen. Über die Motive könne man noch nichts sagen. 

Am Mittwochabend gab es zudem eine Explosion vor dem Rathaus der südschwedischen Stadt Landskrona, die etwa eine Autostunde von Kopenhagen entfernt liegt.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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