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München: Sieben Jahre Haft nach Raub von 90 Euro und Smartphone

Raubüberfall in München  

Sieben Jahre Haft nach Raub von 90 Euro und Smartphone

18.12.2019, 17:41 Uhr | AFP

München: Sieben Jahre Haft nach Raub von 90 Euro und Smartphone . Landgericht München I: Zwei Männer wurden wegen eines Raubüberfalls verurteilt. (Archivbild) (Quelle: imago images/Heike Schreiber-Braun)

Landgericht München I: Zwei Männer wurden wegen eines Raubüberfalls verurteilt. (Archivbild) (Quelle: Heike Schreiber-Braun/imago images)

Vor knapp einem Jahr überfielen zwei Männer ein Paar in München. Sie zückten eine vermeintliche Waffe und erbeuteten Bargeld und ein Handy. Das Urteil für die Räuber fiel nun hoch aus. 

Für einen Raubüberfall auf ein junges Ehepaar mit einer Beute von 90 Euro und einem Smartphone hat das Landgericht München I zwei Männer rechtskräftig zu sieben Jahren Haft verurteilt. Als strafschärfend bewertete das Gericht am Donnerstag, dass die beiden Angeklagten ihre Opfer auf der Münchner Theresienwiese bewusst in Todesangst versetzten. Die zur Tatzeit Ende 2018 schwangere Frau sei noch heute erheblich traumatisiert.

Das Gericht verurteilte den 31 Jahre alten Phillip K. und den 27 Jahre alten Ludwig-Maximilian K. wegen schwerer räuberischer Erpressung. Außerdem ordnete der Richter die Unterbringung der beiden Männer in einer Entziehungsanstalt an. Da alle Prozessbeteiligten auf Rechtsmittel verzichteten, wurde das Urteil direkt rechtskräftig.

Geständnisse berücksichtigt

Dem Gericht zufolge gingen die beiden Männer einen Tag nach Weihnachten 2018 auf die Theresienwiese, um Passanten auszurauben. In unmittelbarer Nähe der Theresienwiese hätten sie einen aus Pakistan stammenden Mann und dessen schwangere Frau auf dem Nachhauseweg abgefangen und mit einer wie eine echte Waffe aussehenden Schreckschusspistole bedroht. In Todesangst hätten die beiden Opfer dann ihr Bargeld in Höhe von 90 Euro und ein Smartphone ausgehändigt.

In der Verurteilung zu sieben Jahren Haft sind strafmildernd das laut Gericht von Schuldeinsicht und Reue getragene Geständnis berücksichtigt sowie die alkoholbedingte Enthemmung der beiden Männer.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

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