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Bayern – Landshut: Polizistin wegen Kinderpornobesitz angeklagt


Polizistin wegen Kinderpornobesitz angeklagt

Von afp, t-online, joh

Aktualisiert am 06.02.2020Lesedauer: 1 Min.
Schwere Vorwürfe in Landshut: Eine Polizeihauptmeisterin ist angeklagt.Vergrößern des BildesSchwere Vorwürfe in Landshut: Eine Polizeihauptmeisterin ist angeklagt. (Symbolbild) (Quelle: HMB-Media/imago-images-bilder)
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Im bayerischen Landshut soll eine Polizistin pornografische Bilder von Minderjährigen auf ihrem Computer gehabt haben. Es ist nicht der einzige strafrechtliche Vorwurf gegen die Beamtin.

Eine Polizeihauptmeisterin ist für den Besitz von kinder- und jugendpornografischen Bildern angeklagt. Zusätzlich dazu werden der Beamtin aus Bayern mehrere Wohnungseinbrüche und Verletzungen des Dienstgeheimnisses von der Staatsanwaltschaft vorgeworfen. Sie sei inzwischen vom Dienst suspendiert, teilte die Anklagebehörde in Landshut mit.

Wohnungseinbrüche bei kürzlich Verstorbenen

Insgesamt werden der Frau drei Einbrüche und zwei versuchte Einbrüche im November 2017 vorgeworfen. Sie soll dafür gezielt "im polizeilichen Datenbestand nach kürzlich verstorbenen Personen" gesucht haben. Grund dafür sei eine finanzielle Schieflage gewesen. Ans Licht gekommen war alles nur, weil einem Zeugen der Wagen der damaligen Lebensgefährtin der Polizistin aufgefallen war. Im April 2018 durchsuchten Beamte ihre Wohnung – und fanden dabei "auf ihrem Computer kinder- und jugendpornografische Bilder".

Die damalige Freundin der Angeklagten war bereits Ende 2018 vom Amtsgericht München zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren auf Bewährung verurteilt worden. "Das Verfahren gegen die Polizeibeamtin dauerte hingegen länger, weil die Ermittlungen immer mehr Tatvorwürfe zu Tage förderten", teilte die Staatsanwaltschaft mit.

Nun droht der Beamtin eine längere Gefängnisstrafe. Allein Wohnungseinbruch mit Diebstahl wird laut der Behörde mit bis zu zehn Jahren Gefängnis geahndet. "Bis auf wenige Abfragen im polizeilichen Datenbestand" bestreite die Angeklagte im Wesentlichen alle Vorwürfe.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur AFP
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