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Kaputte Schminke – Youtuberin erzählt: Habe meine Tochter verprügelt

Kaputte Schmink-Palette  

Youtuberin erklärt, warum sie ihre Tochter verprügelt

03.03.2020, 02:32 Uhr | aj, t-online

Kaputte Schminke – Youtuberin erzählt: Habe meine Tochter verprügelt. Michelle G.: Die Beauty-Bloggerin muss sich Vorwürfen der Kindesmisshandlung stellen. (Quelle: Youtube)

Michelle G.: Die Beauty-Bloggerin muss sich Vorwürfen der Kindesmisshandlung stellen. (Quelle: Youtube)

Empörung im Netz: Einer Beauty-Bloggerin aus den USA schlägt ein Shitstorm entgegen. Der Grund: In einem Clip auf Youtube erklärt die Mutter, warum sie ihre kleine Tochter windelweich geprügelt hat. 

Michelle G. ist auf Youtube wegen ihren Make-Up-Anleitungen beliebt. Neben Schminktips sieht man in den Videos der US-Amerikanerin zudem öfters auch ihre zweijährige Tochter.

Doch mit ihrem neuen Clip sorgte die 23-Jährige nun für einen Shitstorm im Netz. Darin erklärt die Mutter, warum sie ihre Tochter geschlagen hat. Die Kleine hatte kurz zuvor zwei ihrer Make-up-Paletten zertrümmert. 

"Meine Hand tut weh, weil ich sie gerade windelweich geprügelt habe", sagt G. in dem Video während man die Tochter im Hintergrund weinen hört. Immer wieder habe sie das Kind gewarnt, nicht ihr Make-Up anzufassen. Besonders ärgern würde es sie, dass ihre Lieblingspalette jetzt zudem ausverkauft sei – und sie sich nicht immerzu neue Schminke leisten könne.

"Normalerweise ist es nur ein Klaps"

Die Mutter richtet sich auch an mögliche Kritiker: "Ich weiß, dass viele Eltern vielleicht nicht mit meiner Strafe übereinstimmen, normalerweise schlage ich mein Kind nicht, es sei denn, ich muss es wirklich tun, und normalerweise ist es nur ein Klaps", erklärt sie und schaut dabei direkt in die Kamera.

Für ihre Offenbarung erntete G. reichlich Kritik in der Kommentarspalte des Videos. Einige Nutzer drohten, das Jugendamt einzuschalten. Die Beauty-Bloggerin löschte den Clip offenbar daraufhin von ihrer Seite sowie weitere Videos und Bilder auf Instagram. Eine Entschuldigung, die sie später auf Twitter veröffentlichte, wurde zudem samt ihres Accounts gelöscht, wie mehrere US-Medien berichteten.

Zu spät, denn mehrere US-Webstars hatten das Video schon auf ihren Kanälen geteilt, um auf eine mögliche Kindesmisshandlung aufmerksam zu machen. 

Verwendete Quellen:

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