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Hessen: Falsche Polizisten starten Abzock-Versuch mit 15-km-Corona-Regel

Falsche Polizisten  

Abzock-Versuch mit 15-km-Coronaregel

09.01.2021, 10:52 Uhr | dpa

Hessen: Falsche Polizisten starten Abzock-Versuch mit 15-km-Corona-Regel. Blaulicht: Die Betrüger hatten sogar einen gefälschten Dienstausweis (Symbolbild). (Quelle: imago images/Achim Duwentäster)

Die Betrüger hatten sogar einen gefälschten Dienstausweis (Symbolbild). (Quelle: Achim Duwentäster/imago images)

Betrüger haben sich als Polizisten ausgegeben und einen Fahrer wegen des Corona-Bewegungsradius angehalten. Die richtige Polizei bittet um Mithilfe.

Zwei falsche Polizisten haben im nordhessischen Werra-Meißner-Kreis ein Auto aus dem benachbarten Eisenach (Thüringen) angehalten und Geld vom Fahrer verlangt. Die falschen Beamten hätten angegeben, Verkehrskontrollen wegen der pandemiebedingten 15-Kilometer-Einschränkung durchzuführen, teilte die Polizei am Freitag mit.

Wegen des ortsfremden Kennzeichens des Wagens forderten sie demnach 150 Euro von dem 45-jährigen Fahrer. Da dieser nicht genug Bargeld dabei hatte, hätten die Betrüger es bei einer "mündlichen Verwarnung" belassen. Hintergrund der Masche ist die Regelung, wonach sich Bewohner von Corona-Hotspots ohne triftigen Grund nicht mehr als 15 Kilometer vom Wohnort entfernen sollen.

Betrüger zeigten gefälschten Dienstausweis

Der Vorfall ereignete sich bereits am Dienstagabend. Die Polizei ermittelt nun wegen versuchten Betrugs und Amtsmissbrauchs. Laut Polizei waren beide Personen etwa 1,75 Meter groß und um die 35 Jahre alt. Sie sollen dunkle Kleidung und einen dunklen Mund-Nasen-Schutz getragen haben. Beide haben laut Polizei dunkle kurze Haare und sprachen akzentfrei Deutsch. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

Die Betrüger hatten einen grünlichen Ausweis mit einem bundeswehrähnlichen Kreuz gezeigt. Die Polizei weist darauf hin, dass die offiziellen Dienstausweise auf der Webseite der Hessischen Polizei einsehbar seien. Bei Zweifeln solle man die örtliche Polizei oder die 110 anrufen. Die Polizei verlange in bar nur Beträge bis maximal 55 Euro.

Verwendete Quellen:

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