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Eltern zahlen offenbar halbe Million für "Kegelbrüder"

Von t-online, dpa, lib

Aktualisiert am 05.07.2022Lesedauer: 2 Min.
Ausgebrannte Bar "Why not?" auf Mallorca: Mehr als sieben Wochen nach dem Brand sitzen acht deutsche Urlauber weiter in Untersuchungshaft.
Ausgebrannte Bar "Why not?" auf Mallorca: Mehr als sieben Wochen nach dem Brand sitzen acht deutsche Urlauber weiter in Untersuchungshaft. (Quelle: Clara Margais/dpa-bilder)
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Nach einem Brand in einer Bar sitzen acht Deutsche noch immer in Untersuchungshaft auf Mallorca. Nun könnte Bewegung in den Fall kommen.

Neue Informationen im Fall der acht seit Wochen auf Mallorca inhaftierten jungen Männer aus Nordrhein-Westfalen: Die Familien der Beschuldigten sollen die von der spanischen Justiz geforderten rund 500.000 Euro als Solidarhaftung für die Schäden des Brandes gezahlt haben. Das berichtet die "Bild"-Zeitung mit Berufung auf das Verteidigungsteam um den Anwalt Raban Funk. Der Fall liege nun bei der nächsthöheren Instanz. "Wir hoffen auf einen Anhörungstermin noch vor August", wird ein Sprecher zitiert.

Die Hoffnung: Dass die Männer auf Kaution aus der Untersuchungshaft freigelassen werden. Vier der zu Beginn 13 inhaftierten Männer konnten auf diesem Weg bereits frei kommen. Ein weiterer konnte beweisen, dass er zum Tatzeitpunkt unter der Dusche stand und somit nicht für das Feuer verantwortlich ist.

Beschuldigt, Zigarettenstummel vom Balkon geworfen zu haben

Den Mitgliedern des Kegelclubs "Stramm am Tisch" aus Nordrhein-Westfalen wird vorgeworfen, mit Zigarettenkippen den Brand einer Bar ausgelöst zu haben. Am 20. Mai wurde die Bar "Why not Mallorca" und angrenzende Gebäude schwer beschädigt, nachdem das Dach aus Schilfrohr in Flammen aufgegangen war. Zwei Menschen wurden verletzt – die Schadenssumme soll bei 150.000 Euro liegen.

Daraufhin war die Reisegruppe in Untersuchungshaft in der Hauptstadt Palma gekommen. Die Männer werden beschuldigt, Alkohol vom Balkon ihrer Unterkunft geschüttet und brennende Zigarettenstummel heruntergeworfen zu haben.

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Rauchschwaden über dem Badeort S'Arenal in Mallorca, Spanien: Die vom Feuer getroffene Bar "Why not" liegt nahe der Strandpromenade.
Rauchschwaden über dem Badeort S'Arenal in Mallorca, Spanien: Die vom Feuer getroffene Bar "Why not" liegt nahe der Strandpromenade. (Quelle: 5vision/dpa-bilder)

Laut "Bild"-Zeitung soll nun auch Bewegung in die Beweiserhebung kommen. Bereits vor einigen Wochen hatten die Anwälte mehrere Anträge gestellt, die die Schuld der 13 Kegelbrüder an dem Feuer in Fragen stellen sollen. Dem Verteidiger soll Berichten zufolge ein Video vorliegen, das die eigentlichen Täter zeigen soll: zwei Männer am Rand eines Balkons direkt neben der Bar, die kurz vor Ausbruch des Feuers eine Flüssigkeit auf das Dach gießen sollen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Außerdem hätten die Balkone der Reisegruppe nicht einmal eine Sichtverbindung zu der Bar gehabt, deren Dach in Flammen aufgegangen war, erklärte Anwalt Raban Funk Ende Mai gegenüber "Bild" und "RTL News". Die Distanz von ihren Zimmern im Hotel "Whala!Beach" zu der Bar betrage etwa 15 bis 18 Meter – eine brennende Zigarette als Brandursache sei deshalb sehr unwahrscheinlich, so das Argument des Verteidigers.

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