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Vermisster Émile: Such-Aktion nach Zweijährigem in Frankreich eingestellt


Émile bleibt verschwunden
Suchaktion nach vermisstem Zweijährigen in Frankreich eingestellt

Von afp, mam

Aktualisiert am 14.07.2023Lesedauer: 2 Min.
Suchaktion in Le Vernet: Freiwillige suchten nach Émile.Vergrößern des BildesSuchaktion in Le Vernet: Freiwillige suchten nach Émile. (Quelle: Nicolas Tucat/dpa)
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Vier Tage nach seinem Verschwinden wurde die Suchaktion nach dem zweijährigen Émile eingestellt. Das Kind gilt in den französischen Voralpen als vermisst.

In Frankreich haben Armee und Gendarmerie ihre großangelegte Suche nach einem seit dem Wochenende verschwundenen Zweijährigen eingestellt. Staatsanwalt Rémy Avon teilte am Donnerstag mit, die Suchteams würden nicht mehr losgeschickt.

Die Suchaktion in den französischen Voralpen habe das Rätsel nicht lösen können, warum der kleine Émile verschwunden sei. Der Junge war zuletzt am Samstag in dem kleinen Weiler Haut-Vernet gesehen worden. Allerdings gehe die Untersuchung des Vermissten-Falls weiter, fügte Avon hinzu. Dazu würden im Laufe der viertägigen Suche gesammelte, "erhebliche Menge an Informationen und Elementen" analysiert.

Am Dienstag hatte die Staatsanwaltschaft gewarnt, dass nach einem Zeitraum von 48 Stunden angesichts des jungen Alters des Kindes und der derzeitigen starken Hitze von bis zu 35 Grad das Leben des Zweijährigen "sehr stark in Gefahr" sei.

Soldaten, Gendarme und Spürhunde suchten nach Émile

Das ungewisse Schicksal Émiles hält das ganze Land in Atem. An der Suchaktion nach dem Kleinkind waren dutzende Soldaten und Gendarmen beteiligt gewesen, die Spürhunde einsetzten und von einem Hubschrauber unterstützt wurden. Durchsucht wurden nach Behördenangaben 30 Gebäude, zwölf Fahrzeuge und zwölf Hektar Gelände. Außerdem seien 25 Menschen befragt worden.

Die Polizei hatte zudem Sprachnachrichten der Mutter über Lautsprecher abgespielt, wie der französische Sender BFMTV berichtete. So sollte Émile aus einem möglichen Versteck gelockt werden – doch der Plan ging nicht auf.

Das Kleinkind hatte sich bei seinen Großeltern aufgehalten. Nachbarn hatten es zuletzt am Samstag allein in einer Gasse des Weilers in der Nähe von Digne-les-Bains gesehen. Berichten zufolge lebt das Kind mit seinen Eltern in Bouches-du-Rhône bei Marseille.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur afp
  • Eigene Recherche
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